Die Zeichnungen Wolfgang Mattheuers im Schloss

Von: kel
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Die Macher der Ausstellung mit Zeichnungen von Wolfgang Mattheuer vor einigen seiner Werke (v.l.): Gerhard Vogt, Dr. Gisela Hagenau, Professor Dr. Georg Bussmann und Sammler Peter Mathar. Foto: Keldenich

Niederau. Die Kunst weicht den Brautpaaren - allerdings nur für vier Stunden. Wenn die Bürgerstiftung morgen am 10.10.10 im Schloss Burgau die Ausstellung mit Zeichnungen des Leipziger Künstlers Wolfgang Mattheuer eröffnet, dann nicht wie gewohnt um 11, sondern um 15 Uhr.

Grund sind die Trauungen, für die das Schloss um die Mittagszeit genutzt wird. Das ist aber beileibe nicht das einzig Außergewöhnliche: Die Stiftung erhält für die Ausstellung einen beachtlichen Zuschuss von der Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Rheinland, die es unter anderem möglich machte, einen exquisiten Katalog aufzulegen. Weil die Ausstellung ungewöhnlich lange läuft (bis 28. November), können sich Interessierte sonntags um 15 Uhr bei Führungen und Bildgesprächen von Fachleuten Hintergründe und Zusammenhänge zu den Kunstwerken erläutern zu lassen.

Die überwiegende Zahl der Zeichnungen stammt aus der Sammlung des Düreners Peter Mathar, der mit dem 2004 gestorbenen Wolfgang Mattheuer befreundet war. Er berichtet von der Fülle des Schaffens, aus dem jeweils mehrere tausend Grafiken und Gemälde, dazu Skulpturen und Zeichnungen entstanden sind. Mathar berichtet, dass auch Mattheuer es wie viele Künstler aus dem Osten Deutschlands schwer hatte, in den alten Bundesländern anerkannt zu werden. Das Thema wird auch bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Ostkunst - Westkunst” zur Sprache kommen, bei der am Mittwoch, 27. Oktober, um 19 Uhr im Schloss Mathar und die Kunsthistoriker Dr. Eduard Beaucamp und Dr. Georg Bussmann referieren. Bei der morgigen Eröffnung wird der Würzburger Domkapitular und Direktor des Museums am Dom, Dr. Jürgen Lenssen, eine fachliche Einführung geben.

Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs und samstags von 14 bis 18, sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Bürgerstiftung freut sich über Spenden.
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