Düren - Die Welt geht unter, aber Panik muss nicht sein

Die Welt geht unter, aber Panik muss nicht sein

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Für Comedy nicht blöd genug, fürs Kabarett zu lustig: Dieter Nuhr. Foto: ddp

Düren. Über all herrscht Hektik heutzutage - Nuhr einer behält die Ruhe: Dieter Nuhr blickt in seinem Programm wieder einmal von außen auf die Welt. Und er stellt fest: Panik muss nicht unbedingt sein. Fakt ist: Die Welt geht unter. Der Vorteil: Es könnte mit ein bisschen Glück noch ein paar Millionen Jahre dauern.

Wenn nicht gerade ein herum rüpelnder Meteorit die planetarische Verkehrsordnung ignoriert und uns bei Rot in die Seitentür rasselt. Aber „Nuhr die Ruhe”, bis Ende Januar kann sich der Weltuntergang wirklich noch gedulden. Denn am Freitag, 15. Januar, gastiert Dieter Nuhr ab 20 Uhr mit seinem neuen Programm in der Arena Kreis Düren.

So ist halt das Leben

Ob Klima-, Banken- oder Ehekrise, am Ende liegt man auf dem eigenen Grundstück unter einem schönen Stein und fragt sich: Warum habe ich mich damals eigentlich aufgeregt? Kein Grund zur Beunruhigung also. So ist halt das Leben: Man kommt zur Welt, regt sich permanent auf und kommt erst durch das Ableben wieder richtig und sozusagen auch endgültig zur Ruhe.

Machen wir uns einfach klar: Der Mann hat als großer Gestalter der Geschichte versagt, verbringt stattdessen einen Großteil seiner Zeit trinkend unter dem Bettvorleger und gilt unter Damen als niedere Samen streuende Lebensform.

Die Zeit der Macher ist vorbei. Jetzt kommen die Schwätzer und Schwätzerinnen. Darüber muss auf jeden Fall mal ausführlich geredet werden...

Dieter Nuhr hat mit seinen beiden jüngsten Programmen wieder „Ich bin´s Nuhr” und „Nuhr die Wahrheit” äußerst erfolgreiches deutschsprachiges Kabarett geschaffen. Er ist der einzige Künstler, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett als auch den Deutschen Comedypreis für den besten Live-Act erhalten hat. Und er ist der, der heute beide Preisverleihungen für das Fernsehen moderiert.

Mehr geht wohl nicht, könnte man meinen. Nuhr ist für Comedy nicht blöd genug und fürs Kabarett zu lustig, sagen seine Kritiker. Er ist ein Grenzgänger in Sonderstellung. Dieser Spagat gelingt nicht vielen Vertretern ihres humoristischen Faches.

Und der Träger des von Mensa, dem Verband der Hochbegabten, vergebenen IQ-Preises belegt auch mit seinem neuen Programm, dass sich Intelligenz und Witz nicht ausschließen.

Dieter Nuhr Erfolgsrezept lautet folgendermaßen: Es wird weder rumgeheult, noch werden die üblichen Standpunkte dahergebetet. Nuhr verspritzt keinen Geifer, nervt nicht mit dümmlichen Heilungsversprechen, Glücksgarantien oder aber depressivem Genörgel. Und er verzichtet darüber hinaus auf ideologische Zurechtweisungen seines Publikums.

Bei Dieter Nuhr gibt es nicht mehr und nicht weniger als zwei Stunden verquere Gedanken zur Zeit, die alles in Frage stellen, was ist, und trotzdem eine Menge Spaß machen - hochintelligent und saukomisch eben.

Eintrittskarten für den Auftritt von Dieter Nuhr am Freitag, 15. Januar, um 20 Uhr mit seinem Programm „Nuhr die Ruhe” in der Arena Kreis Düren sind auch dort erhältlich sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Telefonisch können Karten unter 02405/94102 oder im Internet: http://www.meyer-konzerte.de

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