Die Wanderung zum Badesee ist etwas gruselig

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Die Jungen und Mädchen aus Derichsweiler und Umgebung hatten auch bei den Spielen im umgebauten Transit viel Spaß.

Derichsweiler. Zu Beginn der Woche meinte es das Wetter nicht sonderlich gut mit den 52 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren, die an den Ferienspielen des Jugendheims der Pfarrgemeinde St. Martin Derichsweiler und der Mobilen Jugendarbeit Düren-Nordwest teilnahmen. Es regnete ganz ordentlich, und so wurde aus dem geplanten Nachmittag auf dem Sportplatz zunächst einmal nichts.

Doch das Betreuerteam aus beinah 20 jugendlichen und erwachsenen ehrenamtlichen Helfern zauberte schnell die Vorlage für ein so genanntes „Chaosspiel“, das sich gut auch vor Ort im Pfarrheim und der Alten Kirche spielen ließ.

Am folgenden Morgen folgte eine Dorfrallye. In vier Gruppen ging es durch den Ort zu verschiedenen Stationen, an denen entweder eine Aufgabe gelöst oder eine Frage beantwortet werden musste.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann doch noch auf den Sportplatz. Dort war wie zu erwarten Fußball angesagt, ebenso wie Basketball, Football und Badminton. Alles erforderliche Material stammte aus den Beständen des Jugendmobils der Mobilen Jugendarbeit. In einem für die Treffpunktarbeit umgestalteten Transit, der vor allem außerhalb der Ferienzeit in den Dörfern des Dürener Nordwestens unterwegs ist, nahmen die Kinder mit viel Begeisterung die Sitzgelegenheiten in Beschlag, spielten Karten- und Gesellschaftsspiele oder verweilten einen Moment, bis es draußen mit dem nächsten Spiel weiterging.

Denn dort rollte nicht nur der Ball, da auch bei den Kids bisher weniger bekannte Spiele wie Mölkky, ein finnisches Holzwurfspiel, oder Crossboule großen Anklang fanden. Mittwochs wird bei den Ferienspielen traditionell ein Ausflug angeboten. Da stellte 2015 keine Ausnahme dar. So ging die Fahrt denn nach Bubenheim.

Das absolute Muss

Ein absolutes Muss ist für die meisten Kinder die abschließende Übernachtungsaktion in der Alten Kirche. Nachdem jeder ein adäquates Plätzchen für Luftmatratze und Kuscheltier gefunden hatte, wurde erst mal für eine ordentliche Stärkung gesorgt. Es gab Würstchen vom Grill, dazu tolle Salate, die von Eltern gespendet worden waren. So durfte die Nacht ruhig kommen.

Als es nämlich ganz dunkel war, gab es als besonderes Höhepunkt eine Nachtwanderung mit dem Fledermausexperten Christoph Postler. Die nächtliche Tour führte zum Dürener Badesee. Aus nächster Nähe ließen sich dort die nachtaktiven Tiere beobachten, wie sie dicht über die Wasseroberfläche dahinjagten. Die Wanderung war sehr informativ und durch das Fehlen von Wegbeleuchtung sicher auch ein bisschen gruselig.

Zurück in der Alten Kirche wurde dann noch ein Film gezeigt. Irgendwann schliefen dann auch die Ausdauerndsten. Mit einem Frühstücksbuffet endeten die Ferienspiele am nächsten Morgen.

Das Echo auf die Woche war sehr positiv. Den Kindern war dies ohnehin anzumerken. Die Resonanz der Eltern konnte sich gleichfalls sehen lassen. Die Teilnehmergebühren blieben auch in diesem Jahr niedrig. Dass dies trotz Verpflegung, Material, Bus- und Eintrittskosten möglich war, ist nicht zuletzt das Verdienst von Spenden ortsverbundener Firmen und Geschäfte.

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