„Die verkaufte Großmutter“: Schwank des Ellener Theatervereins „Frohsinn“

Von: heb
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Die arme Großmutter, oder nicht? Oma Feddersen (Anja Spies) wird verkauft. Eigentlich hat sie das Geschehen natürlich fest im Griff. Foto: Hendrik Buch

Ellen. Alles drehte sich um Oma Feddersen (Anja Spies). Die kecke Großmutter mit deftigem Humor und ebenso frechem Mundwerk tyrannisiert den verschuldeten Hof ihres Schwiegersohnes Erhard (Peter Heyden) und dessen Sohnes Hans-Georg (Human Sarrafzadegan) gleichermaßen wie die Magd Alwine (Roswitha Fuß).

Spiritus im Salat und Mäuse im Bett sind nur einige ihrer Tiraden. Kein Wunder, dass kein großer Widerspruch entsteht, als Max Heitmann (Rudi Schwalbach) vom Nachbarhof auftaucht und die Dame aus unempfindlichen Gründen kaufen will. Bei 1000 Euro wird man sich einig.

Mit „Die verkaufte Großmutter“ spielte der Ellener Theaterverein „Frohsinn“ an den vergangenen drei Wochenenden insgesamt sieben Aufführungen eines klassischen Schwanks aus der Feder von Franz Streicher und Frank Jorschik. Im Saal Wamig-Weber erlebten die Zuschauer die typisch deftigen Sprüche und schier irren Verwicklungen, wie sie fast nur ein Schwank bieten kann.

Die Regie übernahm in diesem Jahr zum ersten Mal offiziell Gaby Drygall. „Es hat sich aber wenig geändert“, sagt der Vorsitzende Peter Heyden, „nach 25 Jahren gemeinsamen Jahren auf der Bühne ist alles eingespielt.“

Nach dem genauen Plan von Hannelore Heyden hatten Christian Mambor, Franz Orkiz und Klaus Frohn die Bühne in Szene gesetzt, Willi Schulte kümmerte sich für die Darsteller um die Technik und Souffleuse Doris Löhrer war die Lebensversicherung. Und das nicht nur für die beiden neuen Schauspieler im Ensemble: Human Sarrafzadegan und Andrea Beska.

Auf der Bühne entwickelt Großmutter Feddersen derweil ein verrücktes Verwirrspiel und tyrannisiert am neuen Hofe nun die Heitmanns um Gattin Hanne (Ute Mambor), Tochter Eva (Andrea Beska) und Knecht August (Christian Mambor). Auch Hausherr Max, der sich von seinem „Erwerb“ ein stolzes Erbe versprochen hatte, verzweifelt schier. Am Ende wird natürlich standesgemäß alles gut, und die obligatorische Liebesbeziehung fehlt natürlich auch nicht: Die Kinder beider Häuser finden zueinander.

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