Düren - Die traditionsreiche Wallfahrt zur heiligen Anna ist beendet

Die traditionsreiche Wallfahrt zur heiligen Anna ist beendet

Von: Anne Koizlik
Letzte Aktualisierung:
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Das Ende einer bewegenden Oktav: Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz (r.) und Domvikar Dr. Dr. Elmar Nass tragen das Annahaupt zurück in den Schrein. Foto: Koizlik

Düren. „Darum rufen wir: Lob und Preis sei dir, Mutter Anna Preis sei dir”. Die Gebete und Lieder sind verklungen: Die traditionsreiche Wallfahrt zur heiligen Anna - der Überlieferung nach die Mutter Mariens - hat ihr Ende gefunden.

In der Dürener Hauptkirche wurde in einer feierlichen Schlussandacht die Reliquie des Annahauptes wieder im Schrein der Pilgerhalle verschlossen.

Viele gute Worte

Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz zog mit vielen geistlichen Mitbrüdern, unter ihnen auch Domkapitular Dr. Herbert Hamanns, und Ministranten in den Altarraum der Anna-Kirche ein. Er dankte gegen Ende dieses Gottesdienstes für die vielen guten Worte der Oktav, für die Vorbereitung der Tage und für die Gastfreundschaft im Papst-Johannes-Haus.

Die Predigt in diesem Gottesdienst hielt Domvikar Dr. Dr. Elmar Nass aus Aachen. Er nahm dabei das Leitwort der acht Tage auf: „Da berühren sich Himmel und Erde.”

Suche nach Orientierung

Die Welt sei auf der Suche nach Orientierung. Auf die Fragen der Zeit gebe es christliche Antworten. Dabei wies er besonders auf die jüngste Enzyklika („Caritas in veritate”) von Papst Benedikt XVI. hin. Da gehe es um eine „neue humanistische Idee”, um den besonderen Geist der Liebe. Der Glaube dürfe „kein Lippenbekenntnis” sein, sondern ein Bekenntnis zu dem Gott, der Mensch geworden sei. Gott rufe uns in den Sakramenten in seine Gegenwart. Er wolle uns zu Beteiligten machen. Dies bedürfe eines Zeugnisses mit Herz und Verstand. „Diese Vision ist unsere Mission.”

Die eindringliche musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes übernahmen der Kirchenchor und das Pfarrorchester unter der Leitung von Regionalkantor Hans-Josef Loevenich.

Ein Fazit der 43 geistlichen Angebote der Oktav zog auf Anfrage der Regionaldekan: Es habe die große Spannbreite von persönlichem Glaubenszeugnis einerseits und dem missionarischen gesellschaftlichen Auftrag andererseits gegeben.
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