Düren - Die SWD Powervolleys wollen das „Mögliche möglich machen“

Die SWD Powervolleys wollen das „Mögliche möglich machen“

Von: Franz Sistemich
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Man sieht es: Die Handlungshöhe der Friedrichshafener am Netz ist schon beachtlich. In der vergangenen Saison musste sich Dürens Tim Broshog den Häflern in dieser Szene beugen. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Auswärtsfahrt steht unter dem Motto: „Das Mögliche möglich machen.“ Das Mögliche möglich machen bedarf aber schon einer Herkulesaufgabe; denn: Die SWD Powervolleys treten am Samstagabend beim Spitzenreiter der Bundesliga an. Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen sind ab 19.30 Uhr die Gastgeber.

„Wir spielen gegen das aktuell stärkste Team der Liga“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter und zählt die Vorzüge der Häfler auf: „Sie verfügen über eine große Annahmestabilität und haben in Simon Tischer den aktuell besten deutschen Zuspieler und mit Tomas Kocian einen weiteren routinierten Spielmacher. Sie spielen keinen risikoreichen, sondern einen cleveren Volleyball. Und außerdem erreichen die Schützlinge von Trainer Vital Heynen am Netz eine große Handlungshöhe und entfalten eine starke, sehr variantenreiche und taktisch kluge Angriffswucht.“ Clever eben.

Und so kommt es nicht von ungefähr, dass die Friedrichshafener, in der Liga die einzig noch ungeschlagene Mannschaft, ihre vier Begegnungen mit 3:0 und (eines) 3:1 gewannen. Folglich heimsten die Häfler bisher jeweils drei Punkte pro Spiel ein.

Deshalb liegt die Favoritenrolle klar aufseiten des VfB. Zumal: „Der VfB ist aufgrund seiner Historie ein Team, das respektiert wird. An ihm führt kein Weg vorbei. Wir müssen uns einen derartigen Respekt noch erarbeiten“, sagt Falter und hofft, dass nach der Begegnung am Samstag der Respekt des VfB vor den Dürenern wieder etwas gewachsen ist.

„Das Mögliche möglich machen“ lautet die Devise. Doch was versteht der Trainer unter diesen vier Wörtern. Erst einen Satz haben die Häfler abgegeben. Wollen die Dürener den Heynen-Schützlingen die Satzverluste zwei und drei beibringen? Der Trainer lässt es offen, verweist lieber auf die Punkte, mit denen sich Düren Respekt verschaffen will, Respekt, der dann sich eben doch in Zahlen ausdrücken könnte: „Wenn wir uns eine Chance erarbeiten wollen, dann müssen wir wieder mit unseren Aufschlägen großen Druck erzeugen und gleichzeitig mit ihnen die taktische Disziplin einhalten.“ Gleichzeitig muss Dürens Annahme aber auch auf konstant hohem Niveau agieren.

Ein Vorteil Dürens könnte sein: In der Bundesliga hatte der VfB bisher leichtere Gegner als die SWD Powervolleys. Die Rheinländer von der Rur dürften der erste ernsthafte Prüfstein in der Meisterschaft sein.

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