Düren - Die SWD Powervolleys im Pokal-Achtelfinale bei den Berlin Recycling Volleys

Die SWD Powervolleys im Pokal-Achtelfinale bei den Berlin Recycling Volleys

Von: Franz Sistemich
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Kraftvoll setzte sich Dirk Westphal, Außenangreifer der SWD Powervolleys, gegen den Block der Hypo Tirol Alpen Volleys durch. Aber nicht immer war der Dürener Angriff gegen die Block- und Feldabwehr erfolgreich. Und deshalb verlor Düren in Innsbruck. Foto: Rudi Bartgens

Düren. „Wir müssen an unsere Leistung im Meisterschaftsspiel zum Auftakt der Saison in der Arena anknüpfen, sonst haben wir keine Chance, das Viertelfinale des DVV-Pokals zu erreichen“, sagt Stefan Falter, der Trainer der SWD Powervolleys.

Dürens Bundesliga-Volleyballer besiegten im ersten Pflichtspiel den deutschen Titelträger Berlin Recycling Volleys 3:0. Am Dienstagabend steht nun in der Max-Schmeling-Halle das Pokal-Achtelfinale an. Optimal müsse es halt laufen, betont Falter.

Und nicht wie bei der Niederlage in der Bundesligapartie am Sonntag bei den Hypo Tirol AlpenVolleys in Innsbruck. Denn dort sicherten sich die Dürener wegen des 2:3 zwar einen Punkt, vergaben aber den ersten Auswärtssieg im zweiten Pflichtspiel in der Fremde wegen zweier schwächeren Phasen im vierten Satz und im Tiebreak.

In diesen Szenen bekamen die Gäste keinen Zugriff auf die Innsbrucker Angriffe über die Mitte. Dürens Block- und Feldabwehr schaffte es nicht, die Angriffe abzuwehren. Darüber hinaus gelang es Dürens Außenangreifer nicht, sich gegen die Blockspieler des deutsch-österreichischen Teams durchzusetzen: „Ihr Block stand gegen Romans Sauss und Dirk Westphal sehr gut“, meint Falter, ohne den beiden Angreifern mit dieser Feststellung einen Vorwurf zu machen. „Kleinere Schwankungen in einem Spiel sind nicht entscheidend, aber in diesen beiden Phasen haben die Gastgeber immer mehrere Punkte gemacht, die wir dann nicht mehr aufholen konnten.“

Schwächere Phasen darf sich Düren im Pokalspiel beim Meister also nicht erlauben. Die Berliner stellen schließlich im Angriff eine Macht dar: „Die Recycling Volleys verfügen über das wohl größte Angriffspotenzial in der Bundesliga“, sagt Falter. Um die Berliner Angriffsmaschinerie nicht ins Rollen kommen zu lassen, müssen die Dürener mit ihrem Aufschlag größtmögliche Wirkung erzielen: „Eine hohe Aufschlagdisziplin ist wichtig für uns“, führt Dürens Coach weiter aus und erinnerte an das Meisterschaftsspiel: Die Aufschläge der Powervolleys stellten die Berliner Annahme vor so große Probleme, dass ihr Spielaufbau empfindlich gestört wurde. Folglich gelang es Dürens Block- und Feldabwehr immer wieder, die Angriffe zu verteidigen.

Die Berliner haben den SWD Powervolleys im Übrigen geholfen, sich möglichst optimal auf das Pokalspiel vorzubereiten. Damit die Rheinländer nach der Begegnung in Innsbruck nicht nach Düren zurückreisen mussten, organisierten die Verantwortlichen des Meisters Trainingsstunden für die Westdeutschen: „Wir haben zweimal – auch in der Max-Schmeling-Halle – komplette Einheiten absolvieren können. Und außerdem durften wir im Fitness-Raum des Handball-Bundesligisten Reinickendorfer Füchse trainieren“, lobte Falter die Kollegialität des Konkurrenten.

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