Düren - Die Stadt will Reflex jetzt anderweitig helfen

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Die Stadt will Reflex jetzt anderweitig helfen

Von: ja
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Düren. Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich einstimmig gegen eine Ansiedlung eines „Kaufland“-Einkaufsmarktes an der Veldener Straße ausgesprochen, um die mit dem Masterplan Innenstadt verbundenen Fördermillionen nicht zu gefährden.

Die Bezirksregierung sieht die Ziele des Masterplans gefährdet, würde die Stadt einen großflächigen Einkaufsmarkt mit innenstadtrelevantem Sortiment außerhalb des Zentrums genehmigen. Weil damit aber der Papierfabrik Reflex die Chance genommen wird, mit dem Verkaufserlös notwendige Investitionen in die Standortsicherung zu tätigen, sprachen Henner Schmidt (SPD) und Stefan Weschke (CDU) von einer moralischen Pflicht der Stadt, dem Unternehmen nun anderweitig zu helfen, beispielsweise mit der Ausweisung eines Gewerbegebietes auf dem 5,5 Hektar großen Areal oder über den städtischen Ankauf von Flächen.

Signale, die Reflex-Geschäftsführer Hariolf Koeder zuversichtlich stimmen, wenn denn den „Worten auch Taten folgen“. Er sprach von einer tiefgreifenden Entscheidung, die das Investitionsprogramm für die Jahre 2016 bis 2018 verzögere. Angesichts der Zurückhaltung der Banken sei es für Reflex eminent wichtig, brach liegendes Kapital wie das nicht benötigte Grundstück versilbern zu können.

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