Düren - Die Stadt rollt für ihre Bürger den roten Teppich aus

Die Stadt rollt für ihre Bürger den roten Teppich aus

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Das neue Foyer hat der eine oder andere Dürener vielleicht schon betreten. Wie aber sieht es ansonsten im sanierten Rathaus aus? Am Samstag, 22. August, öffnet die Stadt die Pforten des Wahrzeichens. Foto: Abels

Düren. 487 Fenster wurden erneuert, 2500 Meter Betonpfeiler und 2300 Quadratmeter Mauerwerk saniert, 1,5 Millionen Mosaiksteinchen bewegt: Seit das Fassadengerüst abgebaut ist, können sich die Bürger von Außen bereits ein gutes Bild vom sanierten Rathaus machen. Wie aber sieht es Inneren aus, in den 168 Büros, zehn Besprechungs- und neun Aktenräumen?

Am Samstag, 22. August, kann sich Jedermann ein Bild davon machen, ob die knapp 20 Millionen Euro, die die Sanierung in den vergangenen Jahren gekostet hat, gut angelegt wurden. Die Stadt rollt zum „Tag der offenen Tür“ den roten Teppich aus. Von 11 bis 17 Uhr kann das Rathaus besichtigt werden, zwischen 12 und 16 Uhr finden stündlich Führungen durchs Haus statt. Wer daran teilnehmen möchte, wird gebeten, sich unter www.dueren.de anzumelden.

Im Inneren wurden 3000 m² Heizdecken und 6000 m² Bodenbelag eingearbeitet, 54 Kilometer Strom- und über 66 Kilometer Netzwerkkabel verlegt, 18 000 m² Wandfläche aufgearbeitet.

Orchester werden beim „Tag der der offenen Tür“ für den musikalischen Rahmen sorgen, auf Initiative des „Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ wird eine „Tafel für Menschenrechte und Menschenwürde“ enthüllt, Ausstellungen geben Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Stadtwahrzeichens. Auch an die Kinder wurde gedacht. Auf die Jüngsten warten nicht nur ein Karussell und der „Schnelle Emil“, sondern unter anderem auch eine Rathausrallye und ein Rathaus-Bastelbogen.

Gebäudemanager Helmut Harperscheidt spricht bei der Rathaussanierung rückblickend von einem Spagat. Die denkmalgeschützte Architektur musste erhalten bleiben, gleichzeitig sollte das Rathaus fit für die Zukunft gemacht werden. Ein Schwerpunkt war die energetische Sanierung. Die Bauexperten der Stadt erwarten dank moderner Technik eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 75 Prozent. Auch die Bürgernähe sollte verbessert werden. Aus diesem Grund wurde der Eingangsbereich ins Erdgeschoss verlegt, so dass das Rathaus nun barrierefrei vom Rathausvorplatz aus erreichbar ist.

„Mit dieser großen Investition wollten wir auch Impulse für private Immobilienbesitzer in der Innenstadt geben, ihre Häuser zu ertüchtigen“, betont Bürgermeister Paul Larue. „Dazu gibt es im Rahmen des Masterplans Unterstützung und Förderung.“

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