Heimbach - Die Stadt Heimbach rechnet mit höheren Einnahmen

Die Stadt Heimbach rechnet mit höheren Einnahmen

Von: gkli
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Heimbach. Mit sieben Gegenstimmen hat die Heimbacher Stadtvertretung beschlossen, sich an der Energie Rur-Erft (ERE) und an der ERE Verwaltungs-GmbH zu beteiligen.

Während sich die CDU, der an diesem Abend zwei Stimmen urlaubs- und krankheitsbedingt fehlten, für die Beteiligung aussprach, sprach die SPD dagegen. CDU-Fraktionschef Heinz Breuer nannte den Schritt „Back to the roots“ („Zurück zu den Wurzeln“).

Breuer: „Schließlich waren es in den 1950er Jahren die Kommunen des Kreises Euskirchen, zu denen damals auch Heimbach zählte, die den Kreis-Energieversorger in Kall (damals noch KEV) finanziell trugen.“ Breuer kam nach Abwägung von Risiko und Gewinnmöglichkeit zu dem Schluss: „Wir können seriös mit höheren Einnahmen rechnen, müssen aber leider auch Steuern zahlen.“

Ganz anders sah dagegen Matthias Dürbaum, Chef der SPD in der Stadtvertretung, die Lage. Dürbaum: „Aus Sicht der SPD ist es vermessen, die Haushaltskonsolidierung auf eine Neuverschuldung aufzubauen.“

Risikofaktoren seien beispielsweise die Energie- und Steuerpolitik. Bis 2037 muss die Stadt Heimbach bei Beteiligung zudem einen Kredit von 140.000 Euro zurückzahlen. Dürbaum: „Werden die optimistischen Annahmen hinsichtlich künftiger Ausschüttungen nicht realisiert, wird der Kredit erhöht werden müssen. Die Zeche müssen dann zum größten Teil die jüngeren Heimbacher zahlen, die von der Gefahr noch nichts ahnen.“

Dürbaum stellte dann den Antrag auf namentliche Abstimmung, der auch angenommen wurde.

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