Heimbach - Die Stadt Heimbach präsentiert sich von ihrer besten Seite

Die Stadt Heimbach präsentiert sich von ihrer besten Seite

Von: Gudrun Klinkhammer
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Das Stadtfest lockte am gestrigen Sonntag zahlreiche Besucher in die für den Autoverkehr gesperrte Stadtmitte. Foto: Klinkhammer

Heimbach. War das ein großartiger Tag für Heimbach! Das Stadtfest, für das die Hengebachstraße zwischen Rurbrücke und Abzweig Mariawald gesperrt worden war, zog die Besucher magisch an. Aus mehreren Kreisen reisten die Gäste an, wie an den Kennzeichen der Fahrzeuge auszumachen war.

 Im Kernort wartete ein buntes Programm. Die Hauptinitiatoren, Georg Wergen vom Verein Heimbach-Tourismus und Bürgermeister Peter Cremer, waren hoch zufrieden. „Obwohl wir erst Ende 2014 mit den Vorbereitungen begonnen haben, läuft alles super. Die ganze Stadt und alle Ortsteile ziehen mit, das ist wirklich fantastisch“, freute sich Peter Cremer.

Dementsprechend groß war das Angebot. Auf der Bühne vor dem alten Rathaus spielte die Interessengemeinschaft „Freunde der Zupfmusik“, der MGV 1879 Hausen gab eine Kostprobe seines Könnens, die Mitglieder der Ballettschule Sylvia Jaud tanzten, es spielten der Musikverein Hergarten sowie das „Quartett durcheinander“.

Institutionen wiesen auf ihr Angebot hin. Sämtliche Geschäftsleute hatten ihre Türen geöffnet und auch Ladenräume, die sonst leerstehen, waren eigens für den Tag hergerichtet und bestückt worden. Fliegende Händler zeigten Schmuck, banden Besen und drehten Seile, die Besucher konnten an einer virtuellen Schatzsuche teilnehmen oder auch Segway fahren.

Hinzu kamen Lesungen, Ausstellungen, Theater, Führungen, Konzerte und Kreidemalen. Einen besonderen Blickfang bot Herbert Windhausen, der die dreibeinigen Heimbacher Stühlchen drechselte. Der Heimbacher hält seit zehn Jahren diese Tradition hoch. Das erste dreibeinige Stühlchen wurde 1686 dokumentiert, seither werden die Möbelstücke an der Rur hergestellt. Windhausen: „Die Dreibeiner haben den Vorteil, dass sie auf unebenem Untergrund nicht wackeln. Und setzt man sich verkehrt auf den Stuhl, kann man Arme und Kopf auf der Lehne ablegen und sehr gut ein Nickerchen halten.“ Peter Boje, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, war überwältigt: „Alles ist perfekt gelaufen, die Stimmung hätte besser nicht sein können und die Stadt war rappelvoll.“ Es wird jetzt überlegt, solch ein Fest im Turnus von ein oder zwei Jahren zu wiederholen.

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