Düren - Die Stadt bleibt ein schwarzer Fleck

Die Stadt bleibt ein schwarzer Fleck

Von: Stephan Vallata
Letzte Aktualisierung:
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Der Umwelt und dem städtischen Geldbeutel zuliebe: Nach Ansicht der Grünen in Düren wäre der Betrieb von Bürgersolaranlagen auf kommunalen Dächern ein lohnenswertes Geschäft. Foto: ddp

Düren. Die Dächer sind da. Die Technik ist da. Die Sonne ist da. Sagt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Grünen allerdings haben eigenen Angaben zufolge die Erfahrung gemacht, dass die Verwaltung von einer Verpachtung kommunaler Dachflächen für Solaranlagen nichts wissen will - trotz mehrerer Anträge, die Grüne, BUND und zuletzt auch die SPD unabhängig voneinander gestellt haben.

Verena Schloemer, Grünen-Fraktionsvorsitzende, spricht deshalb von einem „reaktionären Denken” innerhalb der Verwaltung, ihr Stellvertreter Bruno Voss von einer „ungeheuren Blindheit in der Verwaltungsspitze”, die bei Bürgermeister Paul Larue anfange und bei den Amtsleitern aufhöre.

Wenn die Stadt selbst keine Solaranlagen betreiben wolle, so könne sie zumindest den Weg freimachen für Bürger, die in diese Technik investieren würden, finden die Grünen und verweisen auf den Verein „Regenerative Energie Hürtgenwald” (REH) als Beispiel für ein erfolgreiches Bürgerprojekt dieser Art. REH hat dort an vier Schulen die Photovoltaiktechnik zur Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie installiert. Ebenso existiere in Langerwehe ein ähnliches Bürgerprojekt.

Grünen-Fraktionsmitglied Georg Schmitz ist überzeugt davon, dass es einen Markt für Dachflächen gebe, da sich durch die Einspeisevergütung auch Geld verdienen lasse, sofern die Energie nicht für den Eigengebrauch verwendet werde und so ebenfalls ein Spareffekt entstehe. Düren sei in dieser Hinsicht der einzige schwarze Fleck weit und breit, sagt Schmitz. Auch der Kreis Düren habe an 13 Stellen Photovoltaikanlagen gebaut. Der Stadt Düren selbst entstünden dadurch keine Kosten. Im Gegenteil: Die Einnahmen aus der Verpachtung von Dachflächen könne sie gut gebrauchen, betont Schmitz.

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