Lendersdorf - Die Sportfreunde dürfen den Wanderpokal behalten

Die Sportfreunde dürfen den Wanderpokal behalten

Von: Kevin Teichmann und Franz Sistemich
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Gleich schlägt es ein: Tokimoto Hirofumi stoppt den Ball und erzielt Sekundenbruchteile später das 1:0 für die Sportfreunde. Foto: sis

Lendersdorf. Spätestens in der 48. Minute war allen Betrachtern klar: Die Dürener Sportfreunde würden zum dritten Mal in Folge die Stadtmeisterschaft im Fußball gewinnen. In eben dieser Minute erzielte Kevin Zander mit einem Flugkopfball den zweiten Treffer der Kicker aus dem Grüngürtel gegen Ausrichter Alemannia Lendersdorf.

Weil der A-Kreisligist noch kein Tor gegen den Landesligisten erzielt hatte, war auch angesichts der drückenden Überlegenheit der Sportfreunde kaum von einer Wende im Finale auszugehen. Und so kam es auch: Die Sportfreunde siegten gegen die sich vor allem in der ersten Halbzeit tapfer wehrenden Alemannen 6:0 (1:0).

In den ersten 45 Minuten versuchten die Sportfreunde, besonders über die linke Seite das Abwehrbollwerk der Alemannen zu knacken. Diese wiederum verlegten sich auf das Konterspiel – und wären beinahe in Führung gegangen: Die Abseitsfalle der Ostdürener schnappte nicht zu, Michael Undorf lief auf Sportfreunde-Keeper Klaydi Kuka zu. Doch der Albaner war nicht zu überwinden.

Die Landesliga-Kicker ließen ihre Chancen zunächst auch ungenutzt: Kevin Dabos Schuss wehrte Alemannias Torwart Justin Becker ab, den Nachschuss von Chama Kaira ebenfalls, dann rettete der Pfosten die unübersichtlich gewordene Situation. Wenige Minuten später musste Lendersdorfs Kevin Schumacher auf der Linie klären.

Ein Japaner brach in der 32. Minute den Bann: Marc Wollersheim scheiterte an Justin Becker, Tokimoto Hirofumi stoppte den Abpraller und versenkte ihn eiskalt bei schwüler Hitze. Mit diesem Ergebnis gingen die Kicker in die Pause.

Nach dem Wechsel machten die Sportfreunde endgültig ernst. Nach einem Abseitstreffer erzielte nur Sekunden später Kevin Zander das 2:0. Zehn Minuten später spazierte Kevin Dabo durch das Mittelfeld und zog einfach ab – 3:0, weil sich das Spielgerät am langen Pfosten ins Lendersdorfer Tor senkte. Den vierten Treffer erzielte wieder Dabo. Drei Alemannen spielte er aus. Der Rest war Formsache.

Keine 60 Sekunden später schoss Marc Wollersheim aus 16 Metern ins Tor. Und auch ein Keeper zeigte, dass er ein erfolgreicher Torschütze sein kann: Marcel Reisgies, vergangene Saison noch in Diensten des Mittelrheinligisten Viktoria Arnoldsweiler, erzielte als Feldspieler das 6:0, vergab Minuten später den siebten Treffer.

Alemannen-Coach Roland Gajewski war dennoch zufrieden: „Es ist schön, als Ausrichter und A-Ligist das Endspiel erreicht zu haben.“ Und Meik Wengorz, sein Sportfreunde-Pendant, freute sich: „Es ist schön, dass wir den Wanderpokal jetzt behalten dürfen.“

Das Spiel um den dritten Platz entschied die SG GFC Düren 99 für sich: Der Bezirksligist gewann 3:1(2:0) gegen den A-Ligisten SG Türkischer SV. Die Torschützen waren Kevin Kruth und Tim von den Hoff vor der Pause, Yunus Karabulut (Türkischer SV) und Kevin Töws nach dem Wechsel.

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