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Die Rölsdorfer Buuresitzung besitzt Kultstatus

Von: fjs
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Skepsis gegenüber dem Militär: Arnöldche (Tobias Porschen) und Pauline (Marina Schloemer) hören sich mit der Wirtin Dröck (Agnes Maria Kirchbaum) den Oberleutnant (Thomas Kirberich) an.

Rölsdorf. Das Dutzend ist voll. Seit zwölf Jahren schreibt Hans-Jürgen Baum die Geschichten um den imaginären Gasthof „Wisse Kappes“ im Rölsdorf des frühen 20. Jahrhunderts. Damit liefert er den Stoff für das Team der Karnevalsgesellschaft „Kick ens“, das daraus die beliebte Buuresitzung macht. Des großen Erfolges wegen stehen diesmal fünf Sitzungen an.

Die ersten zwei gingen am Wochenende im Saal Gohr über die Bühne.

Das große Suchen

Nach den Turbulenzen vergangener Jahre geht es nun um Alltagsdinge. Das große Suchen hat eingesetzt. Die Wirtin sucht immer noch den Vater des unehelichen Enkels ihrer in die USA abgewanderten Vorgängerin, eine verwirrte alte Dame ist auf Wallfahrt nach Kevelaer, und zwei Dorfdeppen sind auf der Suche nach neuen Einnahmequellen.

Plötzlich sucht da noch einer: Ein Kompaniechef braucht Unterkünfte für seine Offiziere und Soldaten. Die sollen ein Manöver durchführen. Da ist natürlich Aufregung im Dorf. Die auch nicht mehr ganz jungen Damen wollen unbedingt „einen hübschen schneidigen Rittmeister einquartieren“.

Da wird die Handlung ganz schnell zur Spielwiese für die Akteure, die allesamt seit Jahren teilweise skurrile Typen verkörpern. Da kommen Sänger ebenso zu ihrem Recht wie die Damenschautanzgruppe, deren hübschen Beine ganz klar nach dem Geschmack der Rekruten und der Bläser aus dem Musikkorps sind.

Mehr als fünf Stunden Programm, nur unterbrochen von einer Pause für eine servierte heiße Erbsensuppe, bieten die rund 50 Mitwirkenden vor und hinter der Bühne unter der Regie von Hans-Jürgen Baum nach dem diesjährigen Motto „Wer sök der fengk, oder och net“ auf.

Das „Kick-ens“-Team der Buuresitzung hat sich in den zwölf Jahren in Rölsdorf und darüber hinaus einen Kultstatus erworben. Dreimal noch, am 18. und 19. Januar mit sowie am 2. Februar, können sich die Besucher mit dem Team auf die Suche begeben.

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