Die Reservisten schenken sich drei Punkte

Von: Sebastian Adriany
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Der Anschlusstreffer zum 1:2: CSV-Spieler Kushtrim Budakova (Nummer 10) steht nach einer Ecke völlig frei und köpft ein. Inden/Altdorf II siegte dennoch. Foto: Sebastian Adriany

Inden/Altdorf. Die Reserve des FC Inden/Altdorf machte sich jetzt das schönste Ostergeschenk selbst. In der Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2 gelang ihr im Abstiegskampf ein 3:1 über den direkten Konkurrenten CSV Düren.

„Wichtig war, dass wir früh zwei Tore erzielten. Das hat uns in die Karten gespielt, auch wenn wir in Halbzeit eins nicht besonders gut gespielt haben“, erkannte Inden/Altdorfs Trainer Christian Kottege die Wichtigkeit der frühen Treffer.

In Minute sieben traf Marc Lobusch für die Heimelf zum 1:0. Einen langen Pass konnte die CSV-Defensive nicht klären, und Lobusch ließ sich frei stehend die Chance nicht entgehen. Nachdem der CSV in Person von Kevin Stachanowitsch allein vor dem gegnerischen Tor an Inden/Altdorfs Keeper Andreas Kuhn gescheitert war, wurden die Gäste ausgekontert.

Jannik Jacobs schoss aus sechzehn Metern in die lange Ecke 2:0 (18.). Vor der Pause gelang dem CSV noch der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke stand Kushtrim Budakova alleine und köpfte aus drei Metern zum 1:2 ein (37.).

Nach der Halbzeit ging die Heimmannschaft von Trainer Kottege fahrlässig mit Kontermöglichkeiten um: „Bei einem Ergebnis mit nur einem Tor Unterschied kann immer viel passieren. Es war extrem ärgerlich, dass wir die Kontersituationen nicht zu Ende gespielt haben.“

In den letzten zehn Minuten hatten die Gäste drei gute Möglichkeiten. Aber frei vor dem Tor stehend, scheiterten sie am Torhüter und an den eigenen Nerven. Lukas Nelles entschied dann fünf Minuten vor Ende die Partie für Inden/Altdorf. Nach einer Flanke von der rechten Seite schoss er den 3:1 Endstand.

„Es ist ein großer Frust da. Ich kann der Mannschaft aber keinen großen Vorwurf machen. Mir haben acht Stammspieler gefehlt und die Jungs, die hinten anstehen, haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, war CSV Trainer Dirk Weber enttäuscht über die Niederlage. „Wir müssen jetzt zu Hause gegen die Sportfreude eine Schippe drauflegen und punkten“ ging Webers Blick direkt nach vorne.

Auch für seinen siegreichen Trainerkollegen Kottege ist das Ziel, weiter zu punkten: „Im unteren Tabellendrittel ist es extrem eng, da ist der Sieg heute eminent wichtig. Wir haben nur noch zwei Punkte Rückstand auf den CSV und vier Vorsprung auf Merken, die jetzt unter Druck stehen. Wir schauen aber zuerst auf uns und müssen weiterhin fleißig Punkte holen.“

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