Vettweiß - Die „Räuber“ lassen die „Hölle von Vettweiß“ brodeln

Die „Räuber“ lassen die „Hölle von Vettweiß“ brodeln

Von: Jörg Abels
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Gleich zu Beginn der ersten der fünf restlos ausverkauften Damensitzungen ließen die Musiker um Charly Brand und Torben Klein das Festzelt beben. Foto: Jörg Abels
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In die „Hölle von Vettweiß“ geht‘s auch für „Räuber“-Keyboarder Kurt Feller nur durch einen Tunnel aus Frauenarmen. Foto: Jörg Abels

Vettweiß. Es ist 14.45 Uhr im Festzelt am Schulzentrum. In der „Hölle von Vettweiß“ herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Auf den Tischen sind die Pittermännchen angezapft, die Tupperdosen geöffnet, Käsewürfel und Frikadellchen liegen ebenso in Griffweite wie Salzstangen und Chips.

Rund 1700 gut gelaunte und bunt kostümierte Wiever können kaum erwarten, dass Sitzungspräsident Hans-Gerd Barkhoff das Spektakel eröffnet.

Keine 20 Minuten später wird die „Hölle“ ihrem Namen bereits vollauf gerecht. Kaum haben die „Räuber“ die erste der fünf wieder einmal bis auf den letzten Platz ausverkauften Damensitzungen eröffnet, hat sich vor der Bühne bereits eine Frauentraube gebildet. Hunderte Arme wippen im Takt zum neuen Räuber-Hit „Dat es Heimat“, mindestens ebenso viele stimmen beim „Trömmelchen“ ins „Kölle Alaaf“ ein – alles festgehalten von einem RTL-Kamerateam, das die Jubiläums-„Räuber“ an diesem Tag begleitet. Charly Brand, Kurt Feller & Co. stehen in dieser Session seit 25 Jahren auf der Bühne.

In der „Hölle von Vettweiß“ gehören sie seit vielen Jahren zu den Topstars, die die Stimmung auf den Siedepunkt bringen. „Was gibt es Schöneres, als in Vettweiß auf der Bühne zu stehen?“, ruft Brand noch aus und stimmt die nächste Zugabe an. Es ist erst 15.30 Uhr, aber die „Hölle“ brodelt. Bauchredner Klaus Rupprecht und Achnes Kasulke haben es nicht leicht, sich bei der feierfreudigen Meute Gehör zu verschaffen. Aber es gelingt, auch wenn die meisten Frauen in der „Hölle von Vettweiß“ einfach nur abfeiern wollen. Und dazu bietet ihnen die KG einiges: „Paveier“, „Domstürmer“, „Kasalla“, „Brings“ und die „Klüngelkopp“ sind angekündigt. Das verspricht Party pur.

Für das Stelldichein der Kölner Spitzenkräfte sind die Frauen nach Vettweiß gekommen. Und für die wohl einzigartige Atmosphäre im größten Festzelt im Dürener Land. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum, auch nicht bei den Verantwortlichen der KG. „Wir hätten in diesem Jahr für die fünf Damen- und die Herrensitzung am Samstag 14 000 Karten verkaufen können“, berichtet Sitzungspräsident Hans-Gerd Barkhoff. Aber eine sechste Damensitzung sei nicht geplant, schiebt er nach.

Auch wenn die kommende Session wieder länger sein wird. Am Samstag übernehmen in Vettweiß vorübergehend die Männer das Kommando, ehe es von Dienstag bis Freitag wieder heißt: Herzlich willkommen in der „Hölle von Vettweiß“.

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