Die Radsportler stellen sich gegen den Landesverband

Von: say
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Der Radsportbezirk Aachen (3. von links Vorsitzender Klaus Wißmann)ehrte nicht nur Sportler für ihre Leistungen, sondern zollte auch den Vereinen für ihre Jugendarbeit Respekt. Foto: Sebastian Adriany

Vossenack. Auf ein erfolgreiches Jahr hat Klaus Wißmann, Vorsitzender des Radsportbezirks Aachen, auf der Jahreshauptversammlung (JHV) in Vossenack zurückgeblickt. Als Ausrichter der Mitgliederversammlung fungierte der BSV Profil Hürtgenwald.

Passend dazu fand der Höhepunkt 2015 in Hürtgenwald statt: Im Juli wurde der Mountainbike Park Hürtgenwald eröffnet, der deutschlandweit der größte von Vereinen betriebene Park ist. Dass der Mountainbike-Sport boomt, zeigt sich an den Mitgliederzahlen. Mit 1878 Mitgliedern verzeichnet der Verband ein Plus von 160, darunter die Hälfte Mountainbiker. Trotz Zuwachs liegt die Zahl der unter 18-Jährigen bei nur sieben Prozent, was auch daran liege, dass ehrenamtliche Betreuer fehlen.

Ein Grund mehr für Klaus Wißmann, fünf Vereine für besondere Jugendarbeit auszuzeichnen. Zugvogel Aachen, RSC 07 Münsterbusch, Geländefahrrad Aachen, BSV Profil Hürtgenwald und Schwalbe Eilendorf wurden mit einer Urkunde geehrt. Zudem wurden aufgrund ihrer sportlichen Erfolge im Straßenfahren Andreas Schruff und Heiko Homrighausen ausgezeichnet. Im Kunstradfahren taten sich Adrian von Hoegen, Matthias Reinecke, Patrik Bachmann, Selma Trommer und Jordy Erens hervor. Im Bereich Mountainbike hießen die auszuzeichnenden Sportler Robert Mennen, Alexander Bunn, Paul Häuser und Ulrich Troisdorf.

Bei den Vorstandswahlen gab es kleine Veränderungen. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Benjamin Alt. Als Geschäftsführer wurde Karl-Willi Sittard bestätigt. Als Koordinatoren bleiben Günter Bachmann (Kunstradfahren) und Klaus Wißmann (Mountainbiking) dem Bezirk erhalten. Den neuen Posten für den Bereich Radwandern übernimmt Karl-Heinz Klein. Die Posten für Straßenfahren, Radtourenfahren und Bahnfahren/Radball bleiben vakant.

Stark auftreten will der Radsportbezirk bei der Landesverbandssitzung am 20. März. Dort will man dem geplanten Strukturkonzept des Landesverbandes ohne Bezirksgliederung widersprechen. „Damit habe ich im letzten Jahr mehr Zeit verbracht als mit allem anderen“, sagte Wißmann über Sitzungen, in denen er sich mit Kollegen anderer Verbände gegen den Landesverband gestellt hat und dies nach Zuspruch auf der JHV weiterhin tun will.

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