Merken - Die Ortsumgehung Merken rückt näher

Die Ortsumgehung Merken rückt näher

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Merken. Der Bau der südlichen Umgehungsstraße für Merken, der K 35n, ist ein Stück näher gerückt. Wie die Kreisverwaltung in einer Vorlage für den Ausschuss für Kreis- und Regionalentwicklung mitteilt, konnten die vorgebrachten Einwendungen gegen die Trassenführung bei einem Erörterungstermin der zuständigen Bezirksregierung Köln „weitestgehend im Konsens ausgeräumt werden.“

 In puncto Artenschutz, Denkmalschutz und Parzellenerschließung sagte der Kreis Düren weitergehende Prüfungen mit dem Ziel zu, auch hier die Einwände auszuräumen. Der Planfeststellungsbeschluss habe sich insgesamt als belastbar erwiesen, heißt es in der Vorlage weiter.

Wann jedoch mit einem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen ist, der Voraussetzung für den Bau der Straße ist, bleibt weiter ungewiss. Festlegen wollte sich der zuständige Vertreter der Bezirksregierung nach Angaben des Kreises Düren noch nicht. Trotzdem will der Kreis schon jetzt das Gespräch mit RWE Power führen, damit die Ausführungsplanung der Straße und der Brücken so schnell wie möglich auf den Weg gebracht wird, damit nach dem Okay aus Köln nicht noch mehr Zeit verloren geht.

Die K 35n soll die L 12 ersetzen, die rund um Pier dem Tagebau Inden weichen musste. Die Ortsumgehung wird von den Merkenern sehnsüchtig erwartet. Seit dem Wegfall der L 12 hat der Durchfahrtsverkehr in Merken deutlich zugenommen.

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