Niederau - Die Operetten stehen ganz oben auf der Wunschliste

Die Operetten stehen ganz oben auf der Wunschliste

Von: Bruno Elberfeld
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Katharina Wingen begeisterte die Senioren im Marienkloster. Sie wurde am Klavier von Hans-Jürgen Eimer begleitet. Foto: Bruno Elberfeld

Niederau. „Mit Sturm sind wir angekommen“, stellte Operettensängerin Katharina Wingen vor Beginn ihres Konzerts im Niederauer Marienkloster fest. „Jetzt scheint die Sonne!“ Für viele Gäste ein Zeichen dafür, dass die helle Jahreszeit nun begrüßt wurde.

Sängerin Katharina Wingen war bereits vor etwa einem Jahr vor den Senioren des Marienklosters und auswärtigen Gästen aufgetreten. Die Hörer waren nach den Worten von Andrea Ruppert, die den sozial-kulturellen Bereich des Klosters betreut, damals so begeistert, dass Katharina Wingen und ihr Gesang ganz vorne auf der Wunschliste gestanden haben.

Begleitet am Klavier wurde die Sopranistin von Hans-Jürgen Eimer, der die Besucher vor Beginn des Konzerts und in der Pause mit dem Klavier solistisch unterhielt.

Mit strahlenden Augen und einem entspannten Lächeln saßen die Männer und Frauen da und genossen die Lieder, die zu ihrer Kindheit und Jugend täglich aus den Lautsprechern ihrer Radioapparate getönt waren. „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“, ein Lied von Robert Stolz, an den sich die meisten auch noch bildlich erinnern konnten. Oder ein Lied, das Hildegard Knef mit ihrer rauchigen Stimme jahrelang erfolgreich in Radio und Fernsehen gesungen hatte: „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“.„Tulpen aus Amsterdam“, ein Lied, das zum Schunkeln einlud. Ohne Berührungsängste bewegte sich Katharina Wingen zwischen den Stuhlreihen ihrer Fans, half einem Mann aus seinem Sitz und tanzte mit ihm.

Neben Operettenmelodien waren es dann auch Ohrwürmer aus Musicals wie „May Fair Lady“ mit „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ oder auch Filmmusiken wie „Moon River“. Bei im „Prater blüh‘n wieder die Rosen“ verwies Katharina Wingen auf den blühenden Park des Marienklosters. Den Satz „Lippen schweigen“ aus der „Lustigen Witwe“ ließen Senioren nicht gelten. In ihrer Freude waren sie engagiert im Geschehen drin und gaben Kommentare, wenn sie ein Lied erkannt hatten.

Fazit: Auch Gutes kann man wiederholen. So geschehen im Marienkloster Niederau, wo Sängerin Katharina Wingen im zweiten Jahr hintereinander beeindruckte.

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