Die Nummer 1 aus Asien setzt sich durch

Von: Franz Sistemich
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Ania Hertel, die beim Dürener Turnier an Nummer 1 gesetzte Polin, musste am Donnerstag in der dritten Runde über drei Sätze gehen, um eine Runde weiterzukommen. Foto: Franz Sistemich

Düren. Die Nummer 1 aus Asien ist am Donnerstag zu stark für den in Düren topgesetzten Georgier gewesen: Seon Yong Han, der U14-Spieler aus Korea, gewann in der dritten Runde der Internationalen Deutschen Tennis-Meisterschaft gegen Nikoloz Davlianidze in zwei Sätzen.

6:2, 6:4 hieß es um die Mittagszeit auf der Anlage der TG Rot-Weiß Düren.

Belgier gewinnt

Und auch für den an Nummer 2 in der Kreisstadt gesetzten Polen Daniel Michalski endete das Turnier am gestrigen Donnerstag. Er unterlag einem Spieler aus Belgien in drei Sätzen. Maxim Verboven siegte 6:3, 3:6, 6:4.

Bis zum gestrigen Tag hatten sich die beiden topgesetzten Spieler aus Georgien und Polen keine Blöße gegeben: Nikolz Davlianidze hatte in der zweiten Runde den Marokkaner Soufiane El Mesbahi 6:1, 6:4 bezwungen. Michalski ließ Chen-Jui Ho (Taiwan) beim 6:0, 6:2 keine Chance.

Erfolge der Favoriten

In der zweiten Runde gab es auch bei den Mädchen nur Favoritensiege: Die an Nummer eins gesetzte Polin Ania Hertel gewann 1:6, 6:3 und 7:5 gegen Maria Camila Osorio Serrano aus Kolumbien. Auch die Nummer zwei, Anastasia Kharitonova (RUS), kam sicher eine Runde weiter. Sie schlug Sibel Demirbaga vom TuS Holstein Quickborn mit 6:2, 6:0. Ebenfalls in Runde drei rückte eine Spielerin aus der Region. Sofia Bezukladova vom TC Kerpen kam gegen die Chinesin Xin Yu Wang kampflos eine Runde weiter. In eben dieser dritten Runde musste sie aber eine Niederlage verzeichnen: Sie unterlag der an Nummer 11 gesetzten Maileen Nuudi aus Estland 4:6, 4:6.

Im Gegensatz zu den Jungen setzten sich aber die topgesetzten Mädchen in der dritten Runde durch: Ania Hertel aus Polen kam gegen die Thailänderin Watsachol Sawasdee zu einem hart umkämpften 1:6, 7:5, 6:4. „Die Partien sind jetzt in der Tat kein Zuckerschlecken mehr“, sagte Turnierdirektor Björn Kröner.

Diese Erfajrung machte auch Anastasia Kharitonova. Die Russin musste ebenfalls über drei Sätze gehen, um in das Viertelfinale einzuziehen. Sie siegte gegen Maria Elenova aus Mazedonien 3:6, 6:2, 6:2.

Statt auf dem Fußballplatz ist die Russin Anna Titova auf dem Tennisplatz zu finden. Ihr Vater war einst russischer Fußball-Nationalspieler. Jegor Iljitsch Titow spielte von 1992 bis 2008 bei Spartak Moskau, dann noch ein jeweils ein Jahr bei FK Chimki und Lokomotive Astana. 2009 beendete er seine Karriere, in der er 41 Länderspiele für Russland bestritt und wegen eines Dopingvergehens für ein Jahr gesperrt war. Tochter Anna kam in der dritten Runde zu einem 6:4, 6:0 gegen Michelle los Arcos Balasch aus Venezuela.

Der Zeitplan

Nachdem der heftige Regen und das Gewitter am Dienstag den Turnierplan ein wenig durcheinandergewirbelt hatten, befinden sich die Organisatoren seit Donnerstag wieder im Zeitplan. Doch bereiten ihnen die Vorhersagen für den Samstag mit seinen Finalspielen etwas Kopfschmerzen.

Der Grund: Eine größere Pause und oder mehrere Unterbrechung werden nicht möglich sein. Denn eigentlich müsste um 17 Uhr ein Schlafbus 35 junge Tennisspieler zur Team-Weltmeisterschaft der U14-Spieler nach Tschechien bringen. Vorgesehen ist, dass der Bus um 8 Uhr sein Ziel erreicht.

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