Düren - Die Nordstadt präsentiert sich bunt und lebendig

Die Nordstadt präsentiert sich bunt und lebendig

Von: sj
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Ein Stadtteil mit vielen Gesic
Ein Stadtteil mit vielen Gesichtern: Im Nordpark feierten die Bewohner des Dürener Nordens am Samstag ein multikulturelles Fest.

Düren. „Henge de Bahn” ist am Wochenende richtig etwas los gewesen. Mit einem multikulturellen Fest im Nordpark zeigten die Bewohner des Dürener Nordens, dass ihr Stadtteil viele Gesichter hat.

Die Nordstadt präsentierte sich bunt und lebendig. „Davon können sich andere Stadtteile ein Scheibchen abschneiden”, freute sich Bürgermeister Paul Larue, dass das Projekt Soziale Stadtentwicklung für alle Besucher erkenntlich mit Leben gefüllt wurde.

Zum vierten Mal lud die entsprechende Projektgruppe der Stadtteilvertretung zum Feiern, Kennenlernen und Plauschen ein. Der Rückhalt bei den Anwohnern und Vereinen, so lautete die Botschaft des Tages, ist groß. Und er wächst weiter. Von den „zögerlichen Anfängen”, blickte Larue zurück, sei „keine Spur” mehr vorhanden.

Vor vier Jahren reifte die Idee, im Rahmen des Bund-/Länderprojekts Soziale Stadtentwicklung ein kultur- und institutionsübergreifendes Fest auf die Beine zu stellen. „Da wir im Rheinland sind, stelle ich heute fest: Das Nordstadtfest ist mittlerweile Tradition”, sagte Rita Vogt vom Sprecherteam der Stadtteilvertretung augenzwinkernd. Mehrere hundert Besucher erlebten Tanz, Folklore und Musik auf der Bühne.

Die Grundschule St. Joachim beteiligte sich ebenso wie der Trabzonspor-Fanclub, die St.-Joachim-Schützenbruderschaft brachte sich Seite an Seite mit der Ditib-Moschee an der Veldener Straße in die Programmgestaltung ein. Ergänzend zum abwechslungsreichen Festprogramm präsentierten sich 26 Vereine, Initiativen, Einrichtungen, Unternehmen, Religionsgemeinschaften und Verbände auf dem Nordstadtfest.

Im Jahr 2013 läuft die Förderung des Projekts aus. Ob einem Antrag auf Verlängerung stattgegeben wird, werde sich zeigen. Angst vor der Zukunft haben die Mitglieder der Stadtteilvertretung aber nicht. „Die Vereine und Menschen des Stadtteils stehen hinter uns”, ist Rita Vogt überzeugt, dass das Projekt Soziale Stadtentwicklung seinen Anfangsschwung nicht verlieren wird.
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