Die Niederschläge machen sich in der Region etwas rar

Von: kjl
Letzte Aktualisierung:
gewitter Symbol wetter regen foto Julian Stratenschulte/dpa
Am Ende des Februars kam es immer wieder zu Sturmtiefs in der Region.

Kreis Düren. Die andauernden Hochdruckgebiete gingen im Februar zu Ende und damit verabschiedete sich der Winter gleichzeitig aus der Eifelregion. Sturmtiefs bestimmten ab sofort das Wettergeschehen und daher ging der Winter dann sehr mild zu Ende.

Der Temperaturüberschuss im Februar (Vergleich Mittelwert 1981 bis 2010) betrug +2,4 Grad im Raum Düren (Mittel 5,4 Grad) und +3,3 Grad am Windpark Schmidt (Mittel 4,8 Grad). In der statistischen Reihe seit 1939 war dies einer der zehn wärmsten Februare. Rekordhalter am Standort Düren bleiben der eisige Februar 1956 (Mittel -7,4 Grad) und der frühlingshafte Februar 1990 mit 8,5 Grad im Mittel, also eine extreme Differenz von fast 16 Grad.

Das Temperaturgefälle zwischen dem kältesten und wärmsten Tag war diesmal nicht so extrem wie noch im Januar. Am 15. Februar schaffte der Eifelföhn zwischen Hasenfeld und Düren extrem hohe Werte: Hasenfeld 19,5 Grad, Drove und Vlatten 18,6 Grad, Kreuzau-Winden 17,7 Grad sowie Hergarten und Heimbach 17,5 Grad. Die niedrigsten Werte könnten auch in den Monat April passen: -4,3 Grad in Heimbach, -4,1 Grad auf dem Kermeter und gerade mal -2,5 Grad im Raum Düren.

Die Trockenheit des gesamten Winters setzte sich auch im Februar fort. Trotz der Umstellung auf Tiefdruckgebiete konnte die trockene erste Monatshälfte nur in den Hochlagen ausgeglichen werden. So schaffte Nideggen-Schmidt nur 76 Prozent des Mittels und Düren 86 Prozent.

Hier einige Summen für ihren privaten Vergleich: Vossenack 72 Liter, Schmidt Windpark 59 Liter, Aldenhoven 58 Liter, Kermeter 54 Liter, Hergarten 52 Liter, Linnich-Gevenich 49 Liter, Heimbach 48 Liter, Hasenfeld 45 Liter, Vlatten 37 Liter, Düren 33 Liter, Drove, Nörvenich 32 Liter und Vettweiß 30 Liter pro Quadratmeter.

Die maximalen Schneedecken blieben im vergangenen Wintermonat eher dürftig. Nur rund um Kalterherberg war bei bis zu 10 Zentimeter Schneedecke (1. Februar) noch einmal rodeln möglich. In Schmidt waren es sieben Zentimeter und in Hasenfeld fünf Zentimeter(am 11. Februar).

Wenig auffällig waren die Summen der Sonnenstunden. Nur 80 bis 90 Prozent des Mittels wurde erreicht: Aldenhoven 85 Stunden, Drove 83, Düren 77, Zülpich 73, Nörvenich und Winden 66, Schmidt 62, Heimbach 61, Hasenfeld 56 Stunden und in Vossenack nur 33 Stunden.

Vom 22. bis 27. gab es wiederholte Sturmtiefs mit Böen bis zur Stärke 8 oder 9 in allen Höhenlagen: Rand des Tagebaus Hambach 123 km/h, Nörvenich Flughafen 102 km, Deponie Aachen bei Aldenhoven 100 km, Düren 93 km, Hürtgenwald-Brandenberg 90 km, Hasenfeld 81 km, Heimbach 74 km, und in Schmidt 68 km (Windstärke 8 beginnt schon bei 62 km/h).

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert