Die Nideggener CDU übt sich in Geschlossenheit

Von: sis
Letzte Aktualisierung:

Nideggen. Nideggens Christdemokraten haben am Mittwochabend mit großer Einmütigkeit ihre Direktkandidaten und die Reserveliste für die Kommunalwahl am 30. August aufgestellt.

Nur der Parteivorsitzende erhielt zahlreiche Gegenstimmen: Albert Weimbs, der als Vertreter der Vorstandsmehrheit eine gemeinsame Bürgermeisterkandidatin mit SPD, Unabhängigen und Bündnisgrünen favorisiert hatte, erhielt als Reservenlistenzweiter nur 14 Ja-Stimmen der 27 Delegierten. 13 CDU-Mitglieder stimmten gegen ihn, eins erhielt sich des Votums.

Bei allen übrigen Mitgliedern der Reserveliste, die von Walter Obladen, dem Bürgermeisterkandidaten angeführt wird, lag die Zustimmung bei mindestens 19 Ja-Voten, in der Regel bei mindestens 23 Ja-Stimmen. Walter Obladen selbst, der kein Delegierter war, bekam 23 Stimmen, vier Mitglieder votierten gegen ihn.

Sehr groß war die Einigkeit bei der Aufstellung der Direktkandidaten (in Klammern die Ja-Stimmen): Wahlbezirk 1 (Wb) Abenden Walter Obladen (25), Wb 2 Berg-Thuir Andreas Baum (25), Wb 3 Muldenau-Embken Albert Weimbs (23), Wb 4 Wollersheim Hubert Müller (26), Wb 5 Rath Edith Esser (24), Wb 6 Brück und Nideggen-Nord Heinz Klein (27), Wb 7 Nideggen Nord-Ost Siegurt Nießen (24), Wb 8 Nideggen Mario Mazza (23), Wb 9 Nideggen Süd-Ost Hans Meyer (25), Wb 10 Schmidt I Thomas Fischer (26), Wb 11 Schmidt II Adalbert van Londen (26), Wb 12 Schmidt III Markus Fischer (26) und Wb 13 Schmidt IV Axel Löhrer (25).

In das Rennen um das Kreistagsmandat schickt die Union wieder den Kreistagsabgeordneten Rainer Graßmann. Auf ihn wie auf seinen Koppelkandidaten Hartmut Assmann entfielen 20 Ja-Stimmen bei drei Nein-Voten und zwei Enthaltungen. Rolf Seel, der als Landtagsabgeordneter die Versammlung leitete, bewertete die Wahlen als ein hervorragendes Zeichen der Geschlossenheit der Nideggener CDU und rief die Partei auf, dafür zu kämpfen, als stärkste Kraft und mit Walter Obladen als Bürgermeister aus der Kommunalwahl hervorzugehen.

Und Parteivorsitzender Weimbs forderte: „Die Bürger müssen merken, dass wir es ernst meinen mit der Unterstützung für alle unsere Kandidaten. Deshalb ziehen wir an einem Strang.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert