Die Musik weckt Bilder jenseits des Sehens

Von: luk
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Begeisterten die Zuhörer im Burgau-Gymnasium: Brigitte Angerhausen (l.) und ihre Band. Foto: Weinberger

Düren. „Beyond the border” („Über die Grenze”) lautet der Titel der aktuellen CD der Kölner Komponistin und Pianistin Brigitte Angerhausen und Band. Mit ganz besonderem Jazz begeisterten Angerhausen und ihre Musiker Anne Hartkamp, Heiner Wiberny, Andre Nendza und Steffen Thormalen ihre Zuhörer in der Aula des Dürener Burgau-Gymnasiums.

Eingebettet war das Konzert „Jazz against blindness” in die deutschlandweite „Woche des Sehens”.

Grenzen überschreiten

Augenärzte und Selbsthilfegruppen hatten diese ins Leben gerufen, um das Problem der Sehbehinderung in der Öffentlichkeit präsenter zu machen. So passte auch der „grenzenüberschreitende” Titel der Jazzmusiker gut ins Konzept. Spenden- und Eintrittsgelder flossen in die Stiftung „Auge” der deutschen ophthalmologischen Gesellschaft, in der sich Experten für sämtliche Bereiche der Sehbehinderung zusammengeschlossen haben, um den schwach oder nicht-sehenden Menschen zu helfen.

„Angerhausen und ihre Band können durch ihre Musik Bilder jenseits des Sehens wecken”, schwärmte Peter Walter, Direktor der Augenuniversitätsklinik in Aachen und Organisator des Konzertes. Eigenkomponierte Titel wie Kristina, Tanz der weißen Federn, „Until we cry” oder auch das Wiegenlied weckten diese Bilder wirklich bei den Zuhörern und ließen sie in eine fremde Welt tauchen. Entspannung pur war angesagt.

Über das Konzert hinaus gab es aber im Burgau-Gymnasium noch einiges mehr über Sehbehinderung zu entdecken. Bei einer Infomesse stellten sich Blindenvereine, Förderschulen oder Selbsthilfegruppen vor. „Wir halten Düren für einen perfekten Ort, eine solche Veranstaltung durchzuführen. Vor allem wegen der guten Kontakte zum Berufsförderungswerkes, das sich ja auch hier präsentiert hat. Wir sind sehr zufrieden”, resümierte Walter.
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