Die „Mondlandschaft” ist nun gepflastert

Von: han
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Der Schauer kam zur rechten Zeit, um jedem zu verdeutlichen, wie nötig der Ausbau des Parkplatzes am Stadion war. Zufrieden zeigten sich Bürgermeister Heinrich Goebbels (7.v.r.) und Nebenmann Rolf Kurth, die das Projekt in die Wege leiteten. Foto: Schmitz

Heistern. „Die Buschtrommeln aus Berlin” ließen den Ortsvorsteher von Hamich, Heistern, Schönthal und Wenau, Rolf Kurth, „visionär” werden, wie Langerwehers Bürgermeister Heinrich Goebbels schmunzelnd bemerkte.

Prompt stellte der Sozialdemokrat den Antrag, den Parkplatz am Sportplatz in Heistern auszubauen. Für das Projekt fand sich die benötigte Mehrheit im Rat, und die ersten Schritte wurden eingeleitet, um die „Kratermondlandschaft”, wie sich der Ortsvorsteher erinnerte, zu beseitigen.

Der Steilpass aus der Hauptstadt kam in Form des Konjunkturpaketes II in der Gemeinde an. Jetzt wurde der Parkplatz nach einem Scherenschnitt durch den Bürgermeister offiziell freigegeben. „Das richtige Wetter zur Eröffnung”, beschrieb Heinrich Goebbels die Lage, als ein Hagelschauer nieder ging und sich der Platz nicht in eine Schlammwüste verwandelte.

83 Pkw-Stellplätze und vier Behindertenparkplätze entstanden - alle eingefasst in Betonsteinpflaster mit Sickerfugen, die Fahrgassen wurden asphaltiert. Rund 2300 Quadratmeter wurden bebaut. Dabei wurde viel Wert auf eine barrierefreie Gestaltung gelegt.

Im Zuge der Arbeiten wurde auch die Bushaltestelle an der K23 hergerichtet. Insgesamt kostete die Maßnahme rund 225.000 Euro. Der Bürgermeister stellte zufrieden fest, dass die Leistungen sich im Rahmen der veranschlagten Bausummen bewegten und die Gemeinde trotz leerer Kassen in der Lage sei, die Infrastruktur zu verbessern. Aufatmen auch beim Vorsitzenden von Jugendsport Wenau, Rainer Bartz, der einerseits zufrieden war, dass sich die Situation um das Stadion gebessert habe, gleichzeitig aber auch feststellte, dass der befestigte Parkplatz zu klein sei. Dennoch dankte er der Gemeinde, die helfe, wenn es notwendig sei.

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