Die letzte Chance des Spielvereins Kelz

Von: Sebastian Adriany
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Kelz. Das „Spiel der Woche“ bestreiten am Sonntag zwei Aufstiegskandidaten der Kreisliga B3. Es stehen sich ab 15 Uhr Verfolger SV Kelz und Primus SG Vossenack-Hürtgen gegenüber.

Der Tabellenführer hat nach einer verlustpunktfreien Hinrunde Mitte März beim Remis gegen die SG Neffeltal die ersten Zähler abgeben müssen. Für Trainer Nils Degenhardt ist das aber kein Grund zur Sorge: „Wir haben in diesem Spiel nicht unsere Leistung gebracht. Ich sehe das aber entspannt. Wir sind weit weg von einer Krise.“

Bei einem mehr absolvierten Spiel und zehn Punkten Vorsprung auf den einzigen Konkurrenten Kelz ist das konstanteste Team der Liga auf einem guten Weg aufzusteigen. „Ohne die noch kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, wäre ein Sieg gegen Kelz ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagte Degenhardt.

Auf diesem Weg zur Vorentscheidung wird Degenhardt wohl auf Kapitän Marc Wildrath (11 Tore) verzichten müssen, der mit Knieproblemen kämpft. Er würde dann das Duell gegen die beste Offensive der Liga (70 Tore) verpassen.

Neben den besten Torschützen der Liga, Sven Bernards (26 Tore) und Tim Hansen (17 Tore) hat der SV Kelz noch viel mehr zu bieten. „Wir haben ein spielstarkes Team mit A-Liga-Format“, berichtet Trainer Peter Eschweiler, der im vergangenen Sommer aus Binsfeld nach Kelz kam. Mit einer Handvoll Binsfelder Spieler im Gepäck verfolgt er das Ziel, eine gute Elf aufzubauen, um im kommenden Jahr aufzusteigen. Trotz der 1:3-Hinspielniederlage gegen Vossenack und drei Unentschieden ist man in Kelz sehr zufrieden.

Will der SV noch ein Wort um den Aufstieg mitreden, muss für Eschweilers Team gegen den Tabellenführer ein Sieg her: „Das ist unsere letzte Chance, sie unter Druck zu setzen. Vossenack spielt guten Fußball. Nils Degenhardt macht dort einen hervorragenden Job. Wenn sie aufsteigen, sind wir der erste Gratulant.“ Aber trotzdem wird bis zum Schluss probiert, auch ein Jahr vor dem geplanten Aufstieg Meister zu werden.

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