Die Kunstwerke stehen mitten im Busch

Von: Bruno Elberfeld
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Professor Günter Zehnder, Bürgermeister Peter Cremer, Landrat Wolfgang Spelthahn, der Geschäftsführer Naturpark Eifel, Lothar Gerhards, Thomas Rachel (MdB) und Bildhauer Peter Nettesheim (v.l.) gruppieren sich um das Kunstwerk „Die Wandererin“. Foto: Bruno Elberfeld

Heimbach. „Kunst im Busch“ nennt sich ein Skulpturen-Park am Ufer der Rur, der Wanderer und Spaziergänger mit sieben Kunstwerken konfrontiert. „Kunst ist die freieste Äußerung, zu der Menschen fähig sind“, betonte Professor Dr. Frank Günter Zehnder, Leiter der Internationalen Kunstakademie Heimbach, bei der offiziellen Übergabe der Kunstwerke an die Stadt Heimbach.

Individuell vom Kunstschaffenden geprägt, befasse sich die Kunst mit Dingen und Vorgängen. Und das in aller Freiheit. Die Wanderer und Spaziergänger, die sich jetzt auf dem Heimbacher Skulpturen-Pfad „Kunst im Busch“ mit den sieben Kunstwerken konfrontiert sehen, würden mit ihren Sinnen Form und Farbe und Geruch der jeweiligen Skulptur aufnehmen.

Zehnder: „Der Betrachter gerät mit sich selbst in einen Diskurs und stellt Fragen an das Kunstwerk und dessen Schöpfer. Das geschieht auf diesem Pfad hier im Gegensatz zur Kunst im Museum und in der Galerie mitten in der Natur.“ Zehnder stellte kurz die Künstler vor, die nach der feierlichen Eröffnung an ihren Arbeiten mit den Gästen ins Gespräch kamen.

Die „Kunst im Busch“ repräsentieren Andreas Finke aus Rheinbach, Holger Hagedorn aus Pulheim, Martin Kleppe aus Flesten, Dorissa Lem und Peter Nettesheim aus Köln sowie Monika Otten aus Krefeld. Die überall angekündigte und bis zuletzt gehütete Überraschung bestand in einem zusätzlichen Kunstwerk von Dieter Otten, das nun auf dem Parkplatz „Über Rur“ steht.

Auf einem großen Plakat ist ein Handy zu sehen, das Werk setzt sich zudem mit dem Thema Heimat auseinander. Begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Peter Cremer. Cremer bedankte sich bei den Kooperationspartnern, die „Kunst im Busch“ ermöglichten. Mit im Boot saßen der Naturpark Nordeifel, die Internationale Kunstakademie Heimbach, die Stadt Heimbach, der Kreis Düren und der Rureifel-Tourismus.

Unterstützt wurde das Projekt vom „Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW“. Landrat Wolfgang Spelthahn bedankte sich ebenfalls, insbesondere bei der Stadt Heimbach und dem Bauhof, dessen Mitarbeiter zusätzliche Arbeitsstunden leisteten. Musikalisch begleitet wurde die Übergabefeier von dem Gitarren-Duo Ulla Haesen und Willi Geschwind.

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