Düren - Die Kreisarena steht nicht zum Verkauf

Die Kreisarena steht nicht zum Verkauf

Von: cl
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Düren. Die GWS plant keinen Verkauf der Kreisarena. Nachdem die Opposition im Kreistag über die Zukunft der GWS-Immobilien spekuliert hatte, sagte Aufsichtsratschef Wolfgang Spelthahn, eine Veräußerung sei nicht vorgesehen.

Stattdessen werde eine neue Finanzierung zu einem deutlich besseren Zinssatz das Immobiliengeschäft der GWS in die Gewinnzone führen. Der Aufsichtsrat soll am Donnerstag beschießen, den Kredit, in dem die Finanzierungen von Kreisarena, Haus C der Kreisverwaltung, Polizeigebäude, AOK-Haus und Feuerschutzzentrum Kreuzau zusammengefasst sind, abzulösen.

Der Zinssatz von über 5 Prozent kann laut Spelthahn auf 3,3 Prozent gesenkt werden. Damit bleibe aus den Mieteinnahmen der fünf GWS-Objekte künftig nach Abzug von Zinsen und Tilgung noch ein Gewinn.

Ein Verkauf eines oder mehrerer der fünf Gebäude stehe nicht zur Debatte, betonte Spelthahn gegenüber unserer Zeitung. Diese Vermutung kam auf, nachdem bekannt geworden war, dass die GWS den Marktwert der fünf Immobilien ermitteln lässt. „Das ist ein normaler Vorgang”, betont Spelthahn. „Wären wir von dem hohen Zins nicht heruntergekommen, hätten wir natürlich prüfen müssen, ob wir mit Verkäufen wirtschaftlich besser fahren würden. Mit dem neuen Zinsangebot erübrigen sich solche Überlegungen aber aus meiner Sicht.”

Die fünf GWS-Objekte waren vor drei Jahren in einem Fremdwährungskredit zusammengefasst worden. Rund 48,5 Millionen Euro hat sich die GWS damals in Schweizer Franken geliehen. Nach der Umschuldung in Euro feierte die Gesellschaft einen 2,7-Millionen-Gewinn. Allerdings fielen nun deutlich höhere Zinsen an.

Mit anderen Immobilien macht die GWS derzeit im übrigen Kasse. Die High-Tech-Mall in Jülich wurde an ein Biotech-Unternehmen veräußert. Für die beiden brach liegenden Grundstücke zwischen Bismarck- und Marienstraße gebe es Angebote, die über dem in den Büchern verzeichneten Wert liegen, sagte Spelthahn der DZ.
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