„Die kleine Zauberflöte“ im Haus der Stadt

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Für das kleine Ensemble und das Kammerorchester der Kammeroper Köln gab es für „Die kleine Zauberflöte“ viel Applaus.

Düren. „Die kleine Zauberflöte“ heißt eine Kinderoper nach Wolfgang Amadeus Mozart. Sie wurde nun im Haus der Stadt in Düren aufgeführt und begeisterte nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Besucher. Aufgeführt wurde die Kinderoper von der Kammeroper Köln zusammen mit dem kleinen, aber feinen Kammerorchester. Sie hatten Mozarts bekannte Oper mit neuen Dialogen in zeitgemäßer Sprache neu aufbereitet.

Das gesamte Ensemble, das flexibel in verschiedene Rollen schlüpfte und das Kammerorchester wurden am Ende mit viel Beifall belohnt. Für die Königin der Nacht, für Pamina und den Vogelfänger Papageno war der Applaus am Schluss besonders stark. Die Inszenierung unterstrich, dass die ganze Zauberflöte aus Gefühlen besteht, die jedes Kind versteht: Liebe, Hass, Verzweiflung, Glück und Freundschaft. Sie wurden in den märchenhaften Stoff eingewoben. Und obwohl es stellenweise richtig spannend war, zum Beispiel wenn die Königin der Nacht mit ihrer Tochter schimpfte, glaubten die Kinder, was der weise Sarastro sagte: „Alles wird gut!“

Die Erwachsenen waren nach der Aufführung im nahezu ausverkauften Haus der Stadt alle angetan. Den Kindern ging es genauso. Ihr Verhalten während des Stücks sagte genug: Einige dirigierten mit, andere hopsten im Rhythmus der Koloraturen der Königin der Nacht auf ihren Plätzen.

Immer, wenn Papageno sie zur Mithilfe aufforderte, waren sie Feuer und Flamme, verwandelten sich in Wasser oder piepsende Vögel, so dass der natürliche Bewegungsdrang sich auch mal zwischendurch Bahn ausbreitendurfte. Andere Kinder waren von Anfang bis Ende gebannt und gefesselt vom Geschehen, lachten über Papageno und bangten mit Prinzessin Pamina.

Für sie alle war der Nachmittag ein zauberhaftes Erlebnis, das vielleicht noch lange nachklingt und dem einen oder der anderen Appetit auf Theater macht.

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