Die Kirchen in anderem Licht

Von: gkli
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Auf dem Evangelischen Friedhof an der Kölnstraße in Düren entsteht eine Trauerhalle mit Columbarium, also eine Urnenhalle. Zur Nacht der offenen Kirchen werden die neuen Gebäude Veranstaltungsort. Foto: gkli
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Vera Schellberg, Hans Doncks, Monika Ollig und Hans-Otto von Danwitz präsentieren die Kirchennacht. Foto: gkli

Düren. Offene Form – anderes Licht: Die Möglichkeit, Kirche einmal mit anderen Augen zu sehen, bietet sich Interessenten mit und ohne Religionszugehörigkeit am Freitag, 4. September, zwischen 20 und 24 Uhr im Raum Düren nun schon zum zwölften Mal.

Monika Ollig, Vorsitzende des Katholikenrats Düren, sagte bei der Programmvorstellung: „Vieles hat sich bewährt und bleibt bestehen, doch gibt es auch einige Neuerungen.“ So wird die neue Trauerhalle auf dem Evangelischen Friedhof an der Kölnstraße in Düren erstmalig bestuhlt und als Veranstaltungsort geöffnet, wie Pfarrerin Vera Schellberg sagt.

Seit Januar wird geplant. Es werden elf Gemeinden sein, die mitmischen. Ollig: „Das ist nun fast schon eine Standardzahl.“ In der Zweit zwischen 20 und 23 Uhr werden in allen Kirchen verschiedene Programmpunkte angeboten, etwa Konzerte, Lesungen, eine Fotoausstellung in St. Antonius und die Möglichkeit zur stillen Anbetung. In einigen Kirchen fangen die Aktionen zur vollen Stunde immer wieder auf ein Neues an.

Alle Kirchen schließen um 23 Uhr bis auf St. Anna. Dort findet ab 23 Uhr die ökumenische Abschlussveranstaltung mit Agapefeier, das ist das Teilen von Brot und Wein in der ökumenischen Gemeinschaft, statt. Pfarrer Hans-Otto von Danwitz schwärmt: „Es ist immer wieder ein wundervoller Abend, die Räume wirken im Licht ganz anders. Vera Schellberg pflichtet dem bei. „Jeder Ort wird besonders, und auch wenn man nicht kirchenbezogen ist, so kann man doch fühlen, wo ein Stückchen Heimat sein könnte.“

Regionaldekan Hans Doncks gefiel in den vergangenen Jahren zum Beispiel der Lichterweg durch den Park der St.-Angela-Schule und in der St.-Angela-Kapelle besonders gut. Was die Geistlichen aber auch wissen: Kirchen wie St. Joachim könnte vielleicht einer neuen Nutzung zugeführt werden. Von Danwitz: „In St. Joachim könnte es emotionale Momente geben, denn wer weiß, wie lange es diese Kirche noch gibt.“

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