Düren - Die Kette: Angebote folgen in atemberaubender Geschwindigkeit

Die Kette: Angebote folgen in atemberaubender Geschwindigkeit

Von: Gudrun Klinkhammer
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Gründungsmitglieder (v.li.) während der Feierstunde: Franz-Peter Laufs, Brigitte Heidbüschel, Dr. Wassili Hinüber, Ulrich Mack, Dr. Ulrike Beginn-Göbel und Mabfred Kilian. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Das Fazit der Feier in der Fabrik für Kultur & Stadtteil in Düren zum 20. Geburtstag der Übernahme des SPZ (Sozialpsychatrisches Zentrum) durch den Verein Die Kette: Der Wirkungskreis des Vereins wird immer größer. Jetzt trafen sich Gründungsmitglieder, Verantwortliche, Mitarbeiter, Patienten und Klienten zu einer gemütlichen Runde in der Friedenstraße, um gemeinsam zu feiern und sich an die Anfänge zu erinnern.

Gründungsmitglied und Geschäftsführer Franz-Peter Laufs berichtete: „Vor der Gründung der Kette mussten die Patienten aus Düren zur Versorgung weit fahren, bis nach Wuppertal und in das Saarland, um außerklinisch versorgt zu werden.“

Gründungs- und Vorstandsmitglied Uli Mack fügt dem hinzu: „Damals begann die Enthospitalisierung, Langzeitpatienten mit psychischen Erkrankungen sollten aus den Kliniken herausgeholt werden.“

1990 wurde der Verein auf Anregung des damaligen Ärztlichen Direktors der LVR-Klinik, Dr. Erhard Knauer, ins Leben gerufen. Erste Vorsitzende des Vereins war bis 2004 Dr. Ulrike Beginn-Göbel, die jetzige Ärztliche Direktorin der LVR-Klinik. Den Vorsitz hat seit 2004 Dr. Wassili Hinüber inne.

1994, daran erinnerte in seiner Ansprache Friedhelm Kitzig vom LVR-Rheinland, wurde der „Kette“ als „unbeschriebenes Blatt“ die Trägerschaft für das SPZ Düren übertragen. Zwölf Patienten gab es in den ersten Monaten zu betreuen. Heute sind es 500 psychisch Kranke, für die 77 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeitbeschäftigung bereit stehen.

Friedhelm Kitzig führte weiter aus: „Die Hilfsangebote der Kette entwickelten sich in atemberaubender Geschwindigkeit.“ Die Eröffnung diverser Einrichtungen unter der Federführung der „Kette“, etwa in Huchem-Stammeln, Düren, Jülich und Kreuzau, trugen zur erfolgreichen Umsetzung des Enthospitalisierungsgedankens bei. Aktuell sind es elf Anlaufstellen, die sich in der Verantwortung des Vereins befinden.

Im weiteren Verlauf der Feierlichkeiten sprachen Astrid Hohn als stellvertretende Landrätin, Dr. Ulrike Beginn-Göbel und Bernd Hoeber, der Geschäftsführer des Paritätischen im Kreis Düren. Mitglieder und Patienten lockerten das Programmmit unterhaltenden Einlagen ebenso auf wie die Band „Absolut7Seven“. Es moderierte die Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit der „Kette“, Iris Juhle.

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