Düren - Die jungen Sambierinnen fühlen sich wohl im Gastland

Die jungen Sambierinnen fühlen sich wohl im Gastland

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Agness Mumba (Mitte), die ihr Freiwilligenjahr im St. Marien Hospital in Birkesdorf leistet, und Dorcas Nkhata (2.v.r.)wurden zusammen mit Irmela Kuhlen (links) vom „eine-welt-engagement“ und der ehemaligen Freiwilligen Natalie Regniet(2.v.l.) von Bürgermeister Paul Larue empfangen.

Düren. Agness Mumba und Dorcas Nkhata, zwei Sambierinnen, die am Anfang ihres Freiwilligenjahres stehen, wurden von Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, empfangen und nach ihren ersten Eindrücken, Vorstellungen und Wünschen gefragt. Derzeit wohnen die beiden Sambierinnen für einen Monat in Aachen bei Natalie Regniet, die vor Jahren selber ein Jahr als Freiwillige in Sambia war.

Dort absolvieren sie einen Intensiv-Schnellsprachkurs in Deutsch an einer Sprachakademie. Fünf Stunden am Tag wird nur Deutsch gesprochen, um schnell in die fremde Sprache hineinzuwachsen.

Sie will Apothekerin werden

Agness Mumba wird nach Ende des Sprachkurses in Düren im St. Marien-Hospital Birkesdorf auf der gynäkologisch-chirurgischen Station arbeiten. Die 18-Jährige möchte nach ihrem Aufenthalt in Deutschland Gesundheitswesen studieren und später in einem Krankenhaus als Apothekerin arbeiten. Sie lebt in Choma, hat vier ältere Geschwister und hat ihr Abitur in Maamba in einem Internat gemacht.

Für sie haben die ersten Wochen in Deutschland keinen Kulturschock bedeutet: „Ich habe mich gut vorbereitet auf das Gastland und die Stadt!“ Dorcas Nkhata hat in Mönchengladbach eine Gastfamilie und einen Arbeitsplatz gefunden. Sie wird auf ihren eigenen Wunsch in einem Altenheim arbeiten. In ihrer Heimat ist Dorcas Nkhata Leiterin einer kirchlichen Jugendgruppe, die auch Altenheime besucht, um den Menschen dort Gesellschaft zu leisten. Ihr Berufswunsch ist das Studium der Sozialarbeit.

„Fühlen Sie sich wohl in Deutschland oder haben Sie Heimweh?“, wollte Bürgermeister Paul Larue von den Praktikantinnen wissen. Heimweh, sagt Dorcas Nkhata, habe sie nur in der ersten Woche gehabt, jetzt sei die Zeit, viel Neues zu erleben, zu lernen. Mit der Familie könne man über Facebook gut Kontakt halten.

Agness Mumba erzählte Paul Larue, dass sie gerne singt und im Jugendchor von St. Anna mitsingen wird. Dorcas Nkhata will Hip Hop Tanzen und Schwimmen lernen. Da Agness gerne Basketball spielt und Dorcas neben dem Tanzen das Volleyballspiel liebt, lud der Bürgermeister beide kurzerhand zu einem der nächsten Bundesliga-Volleyballspiele in Düren ein.

Vom Wetter verblüfft

Die langjährige Initiative für die wechselseitigen Freiwilligenjahre geht vom „eine-welt-engagement e.V.“ aus. Um Agness Mumba und Dorcas Nkhata kümmert sich besonders Irmela Kuhlen, um ihnen den Start im noch fremden Land, in der sie besonders der rasche Wechsel im Wetter verblüfft, zu erleichtern.

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