Die Jugend soll ihren Platz in der Gesellschaft finden

Von: fjs
Letzte Aktualisierung:
15318985.jpg
Weitere Mittel für die berufliche Orientierung: Insgesamt 70.000 Euro erhielten drei Träger überbetrieblicher Berufsausbildung jetzt aus dem Bundesbildungsministerium. Die Förderbescheide überbrachte der Parlamentarischer Staatsekretär Thomas Rachel im Haus des Sozialwerks Dürener Christen. Foto: Schröder

Düren. „Es ist wichtig, die Jugendlichen dort abzuholen wo sie stehen“: Liesel Koschorreck (SPD), stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Düren, freute sich mit Vertretern weiterführender Schulen und Bildungsträgern über einen erneuten Geldsegen aus Berlin.

Thomas Rachel (CDU-MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung und Bildung, überbrachte zwei Förderbescheide, mit deren Mitteln das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ für ein weiteres Jahr nun gesichert ist.

Einen Förderbescheid über 55.000 Euro erhielten die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) und das Sozialwerk Dürener Christen sowie die Qualifizierungsgesellschaft Lowtec, und 15.000 Euro gehen an die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW).

„Die jungen Menschen sollen ihren Platz in der Gesellschaft finden; und dazu ist der richtige Beruf sehr wichtig“, sagte Thomas Rachel. Er kündigte an, dass „noch etwas in der Schublade liegt“ und weitere Mittel für das Projekt erwartet werden können. Bisher hat die Bundesregierung für das Projekt zur Berufsorientierung rund 500 Millionen Euro ausgegeben und damit 1,2 Millionen Schüler erreicht. Rund 19 Millionen Euro flossen nach Nordrhein-Westfalen.

„Wir müssen den Schatz der überbetrieblichen Bildungsstätten nutzen“, forderte Staatssekretär Rachel und verwies darauf, dass insbesondere die neutrale Potenzialanalyse für die Schüler hilfreich und richtungsweisend bei der Berufswahl sein können.

Die Notwendigkeit dieses Förder-programms, so die einhellige Meinung von Vertretern der Schulen und der Bildungsträger, wird noch bedeutender durch die Einbeziehung junger Migranten und Flüchtlinge. Damit hat das Land Nordrhein-Westfalen bereits begonnen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert