Die „interkulturelle Woche“ bietet spannende Vorträge

Von: gkli
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Freuen sich auf die Interkulturelle Woche: Bürgermeister Paul Larue (von rechts), Integrationsbeauftragte Ina Ruick, Nurullah Celik, Mustafa Yeter (Mitglieder Integrationsrat), Birgit Franz (Fachbereich Integration) und Zeki Gülacti (Vorstand Ditib-Moschee). Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. 122 verschiedene Nationen sind aktuell in der Bürgerschaft an der Rur vertreten. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Stadt zunehmend multikulturell, daher ist die Veranstaltung „Interkulturelle Woche“ seit mehr als 20 Jahren fest im Jahresablauf verankert. Von Samstag, 26. September, bis Sonntag, 3. Oktober, wird wieder gemeinsam gefeiert. Das Motto lautet diesmal „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“.

Als Veranstalter tritt die Stadt Düren mit dem Integrationsrat auf. Ina Ruick, Integrationsbeauftragte der Stadt, sagte während der Programmpräsentation: „Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir das Programm gestrafft. Damit hoffen wir, die Teilnehmerzahl zu den einzelnen Angeboten zu erhöhen.“

Das Thema „Flüchtlinge“ läuft dabei wie ein roter Faden von Termin zu Termin. Nurullah Celik, Vorsitzender des Integrationsrates, freut sich: „Das ist wieder ein schönes Programm geworden, für jeden Geschmack und jede Altersstufe ist etwas dabei.“ Celik betont, dass der gute Umgang der vielen Nationen in Düren miteinander nicht von Ungefähr kommt: „Die Gemeinschaft muss gehegt und gepflegt werden, derartige Programme sind sehr förderlich. “

Bürgermeister Paul Larue zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der aktuellen Situation. Er sagte: „Das Mottowort ,Vielfalt‘ wird in Düren jeden Tag gelebt. Wir sind stolz, dass das klappt. Aber auch wachsam.“

Noch einmal auf die gerade abgelaufene Bürgermeisterwahl zurückschauend, resümiert er: „Dass die AfD mehr als sechs Prozent erhielt, lässt mich nicht kalt. Da ist Wachsamkeit geboten.“ Die Veranstalter hoffen, möglichst viele Vertreter der verschiedenen Nationen zur „Interkulturellen Woche“ begrüßen zu dürfen.

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