Die Intensität des Tanzes im Fokus der Kamera fixiert

Von: han
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Mit seiner Kamera hat Paul Jakob die ästhetischen Akzente aus den schnellen Bewegungen des Tanzes herausgefiltert. Foto: Schmitz

Düren. Die prägnanten Momente des Tanzes hat der Nideggener Fotograf Paul Jakob in seinen Arbeiten eingefangen, die jetzt im Komm zu sehen sind. Der vielfach ausgezeichnete Wettbewerbsfotograf hat mit seiner Kamera in der jüngsten Vergangenheit den Motivbereich „Tanzen in seiner Vielfalt” dokumentiert.

Die Fotos sind aber auch ein Streifzug durch die kulturellen Veranstaltungen in der Stadt. Die Ballettklassen der Dürener Musikschule mit ihrer Choreografin Daiga Grosmane-Zeiss hatte er ebenso im Fokus wie Inszenierungen von Rahel Weissman.

Im Haus der Stadt richtete er das Objektiv auf das Russische Staatsballett oder das Kinderballett „Frederick” in der Choreografie von Gisela Neumann-Wibbecke. Mit seiner Ausrüstung hielt er Tanzszenen aus „Soul of Dance” fest. Beeindruckende Fotoarbeiten entstanden auf der Zeche Zollverein Er beobachtete Absolventen des Studienganges Tanz der Kölner Hochschule für Musik. Eine Vielzahl der Bilder entstanden bei der Aufführung „Dornröschen” des Russischen Staatsballetts oder „Alexis Sorbas”, mit dem das Ballettensemble Sofia glänzte.

Paul Jakob gelang es, die typischen Augenblicke festzuhalten, Mobiles zum Immobilen zu machen, ästhetische Akzente aus den schnellen Bewegungen heraus zu filtern, das Flüchtige ins Nachhaltige umzugestalten. Ob Ballett oder Volkstanz, Show- oder Turniertanz, ob Solo-, Paar- oder Gruppentanz, das Kennzeichnende dieser verschiedenen Tanzgenres hält er fest, erläutert im Bild die künstlerische und sportliche Bewegung, schildert eindrucksvoll die Charakteristika der Tanzarten. Sein Auge ist durch den Sucher auf die Intensität der Tanzmomente konzentriert, die er wirkungsvoll darstellt.

Ausdruckskraft und Leichtigkeit

So war es nur natürlich, dass zur Ausstellungseröffnung im Komm Tanz live zu erleben war. Rahel Weissman, die Leiterin des Ateliers für Bühnentanz, die als Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin auch über Düren hinaus tätig ist, verwob eindrucksvoll Ausdruckskraft und Leichtigkeit zu einer gelungenen Performance.

Die Ausstellung im Komm ist noch bis zum 30. April zu sehen, und zwar montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr.
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