Die Innenstadt wird an den jecken Tagen zur Partymeile

Von: sj
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Traditionelle Eröffnung des Straßenkarnevals: Auf dem Marktplatz übernehmen ab 11.11 Uhr die „Wiever“ das Kommando. Foto: Sarah Maria Berners
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Die Organisatoren der Jugendveranstaltung auf dem Kaiserplatz erwarten bis zu 4000 Besucher. Foto: Stephan Johnen

Düren. Was die Kölner können, können die Dürener auch. Davon ist Bürgermeister Paul Larue (CDU) überzeugt. Wenn der Straßenkarneval am Weiberfastnachtstag, 4. Februar, eingeläutet wird, soll auch in der Dürener Innenstadt gefeiert werden.

„Wir machen keinen Abklatsch von Köln, sondern leisten einen eigenständigen Beitrag“, ist Larue überzeugt. Wino Ulhas („Löstige“ Ost-Dürener) und Sabine Briscot-Junkersdorf von der Stadt Düren haben ein Programm auf die Beine gestellt, damit von 11 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz gesungen, getanzt und geschunkelt werden kann (siehe Infokasten).

Während auf den Marktplatz im eher traditionellen Rahmen der Straßenkarneval eröffnet wird, steigt auf dem Rathausvorplatz von 11 bis 17 Uhr wieder eine Riesenfete für Jugendliche und junge Erwachsene ohne Eintritt und Mindestverzehr, unter Beachtung des Jugendschutzes. Kooperationspartner sind unter anderem Jugendamt und Ordnungsamt, Polizei, DRK und das Krankenhaus Düren. Die Organisatoren erwarten bis zu 4000 Partygäste. Im Schatten des Rathauses bauen DRK und Krankenhaus wieder Zelte zur Versorgung potenzieller Patienten auf. Anders als in den Vorjahren werden die Wilhelmstraße und die Schenkelstraße Weiberfastnacht nicht gesperrt.

An den Spielregeln für alle Besucher der Innenstadt hat sich nichts geändert: Zwischen Bahnhof und Stürtzstraße und von der Tangente Philippstraße/August-Klotz-Straße bis hinüber zur Schützenstraße/Hohenzollernstraße gilt an diesem Tag ein Glasverbot. Getränke in Glasflaschen dürfen innerhalb dieser Zone weder verkauft noch mitgenommen werden. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung des Verbotes überwachen, explizit kontrolliert wird das Glasverbot noch einmal auf dem Rathausvorplatz, wo an den Eingängen jeder Rucksack auf Glasflaschen gemustert wird. Neu ist: Auch Spraydosen mit Treibgas (beispielsweise Deos oder Haarspray) sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt und werden eingezogen.

„Wir haben das gesamte Sicherheitskonzept noch einmal überprüft“, sagte Gerd Suhr, Organisator der Veranstaltung auf dem Kaiserplatz. Das Personal des Sicherheitsdienstes sei auf 27 Personen aufgestockt worden, auch Polizei, Jugendamt und Ordnungsamt sind auf dem Platz unterwegs. „Wir haben aufgrund unserer Erfahrungen einen Blick für potenzielle Problemgruppen“, sagte Peter Junker vom Jugendamt der Stadt. Er ist überzeugt, dass Probleme daher erst gar nicht entstehen. „Im Mittelpunkt für die Jugendlichen und alle Gäste soll der Spaß stehen“, betont Junker.

Beim Programm setzt Gerd Suhr auf viele karnevalistische Elemente. Den ganzen Tag legt DJ Thomas Wagner seine Platten auf. Zu Gast sind auch die Kölner Band „Halunke“ und Carsten Klinkhammer, der ebenfalls auf dem Marktplatz singen wird.

Darüber hinaus bieten viele Jugendfreizeiteinrichtungen Weiberfastnacht Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche an. Der Spielpädagogische Dienst der Stadt und das Jugendzentrum „Multikulti“ bieten von 11.11 bis 17 Uhr eine Veranstaltung für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren im „Multikulti“ am Haus der Stadt an (Eintritt zwei Euro). Von 14 bis 16.30 Uhr wird im Thomas-Morus-Haus eine Karnevalsparty für Kinder von 6 bis 13 Jahren gefeiert (zwei Euro Eintritt inklusive Verpflegung). Für die gleiche Altersgruppe findet im Jugendheim Echtz von 15 bis 17 Uhr eine Disco mit Kostümwettbewerb statt. Der Eintritt ist frei. An den Folgetagen wird auch im Papst-Johannes-Haus gefeiert, beispielsweise am Freitag, 5. Februar, ab 17.30 Uhr (ab 13 Jahre, Eintritt frei). Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02421/252177. Mitarbeiter des Jugendamtes sind Weiberfastnacht unter Telefon 0151/ 17168827 zu erreichen.

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