Die IG Metall geht neue Wege in der Region

Von: Dirk Müller
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Die „Überkreuz-Geschäftsführung“ der IG Metall: Martin Peters (links) und Paul Zimmermann sind die 1. und 2. hauptamtlichen Bevollmächtigten der Geschäftsstellen Stolberg und Düren. Foto: Dirk Müller

Düren/Stolberg/Eschweiler. Die Industriegewerkschaft Metall geht in der Region neue Wege. Die Geschäftsstelle Stolberg intensiviert die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Düren. Den Weg dafür geebnet hat die erste gemeinsame Delegiertenversammlung, die zugleich eine konstituierende war.

Die Gewerkschafter wählten dabei die neue „Überkreuz-Geschäftsführung“, um die Kräfte zu bündeln. Der Wirkungskreis der jetzt eng kooperierenden Geschäftsstellen umfasst damit den gesamten Kreis Düren sowie Stolberg, Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und „Prym Consumer“ in Alsdorf.

In der Festhalle in Eschweiler-Weisweiler bestätigten die Delegierten Paul Zimmermann als 1. Bevollmächtigen der Geschäftsstelle Düren (39 ja, 0 nein, 1 Enthaltung) und votierten für Martin Peters als neuen, jetzt hauptamtlichen, 2. Bevollmächtigten (36/3/1).

Analog dazu sprachen die Stolberger, Eschweiler und Eifeler Metaller ihrem 1. Bevollmächtigen Martin Peters erneut das Vertrauen aus (39/4/5) und wählten als neuen, nun ebenfalls hauptamtlichen, 2. Bevollmächtigten den Dürener Paul Zimmermann (39/6/3).

Peters betonte, die ortsnahe und fachkompetente Betreuung der Mitglieder vor Ort werde weiterhin vorhanden sein. Aber: „Wenn wir unsere Strukturen erhalten wollen, müssen wir zusammenarbeiten, um durch das gemeinsame Erledigen von Aufgaben die Qualität unserer ortsnahen Gewerkschaftsarbeit zu erhalten.“ Die Zusammenarbeit der Geschäftsstellen sei kein Selbstzweck. Zimmermann bekräftigte, dass „es für die IG Metall eine Chance ist, in unserer Region noch mehr bewirken zu können und noch attraktiver für die Mitglieder zu werden“.

Dementsprechend soll die vertiefte Kooperation sich nicht auf die „Überkreuz-Geschäftsführung“ beschränken, sondern auch in die Gremien der Geschäftsstellen getragen werden. „Wir werden künftig mindestens eine gemeinsame Delegierten- und zwei gemeinsame Ortsversammlungen im Jahr abhalten“, erklärte Zimmermann. Martin Peters ergänzte: „In unserem Wirkungsbereich engagieren sich viele traditions- und selbstbewusste Gewerkschafter, die eng mit der örtlichen Gewerkschaftskultur verbunden sind. Jetzt unsere Kräfte stärker zu bündeln, bedeutet selbstverständlich besonders, das Potenzial der Mitglieder, die sich vor Ort auskennen, koordinierter zusammenzubringen.“

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