Vettweiß - Die Hölle von Vettweiß: „Der Wahnsinn“

Die Hölle von Vettweiß: „Der Wahnsinn“

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Nur durch ein Spalier kann sich „Räuber“-Chef „Charly“ Brand den Weg zur Bühne bahnen. Das gehört in Vettweiß für die Bands dazu. Vor den „Räubern“ – im Bild mit dem neuen Sänger Torben Klein – brachte die Bonner-Formation „Querbeat“ die Hölle auf Temperatur. Foto: Jörg Abels

Vettweiß. „Ihr seid der Wahnsinn!“ Der neue „Räuber“-Frontman Torben Klein bekam leuchtende Augen. Erst packten die 1700 jecken Wiever in der berühmt-berüchtigten „Hölle von Vettweiß“ mit der Kölner Kultband das „Trömmelchen“ aus, dann sangen sie aus voller Brust den neuen Sessionshit „Dat es Heimat“.

Stimmung pur bei der ersten der fünf Damensitzungen der KG Vettweiß.

Bis zum kommenden Freitag herrscht rund um das Schulzentrum am Tannenweg wieder Ausnahmezustand. Sieben Damensitzungen hätten die Vettweißer in diesem Jahr füllen können. So viele Kartenbestellungen wie noch nie in den vergangenen drei Jahrzehnten erreichten die Verantwortlichen, die wieder jeden Zentimeter im Festzelt ausgenutzt haben, aber bei 8500 feierfreudigen Frauen den Deckel draufmachen mussten. „Eine sechste Sitzung bekommen wir personell nicht mehr gestemmt“, betont der stellvertretende Vorsitzende Marcus Maubach. „Viele der ehrenamtlichen Helfer müssen schon jetzt Urlaub für die Sitzungen nehmen.“

Zum Auftakt am gestrigen Freitag stand das Zelt früh Kopf. „Et fussisch Julchen“ Marita Köllner sorgte für den ersten Höhepunkt. „Mehr geht nicht. Wahnsinnsstimmung.“ Der Powerfrau fehlten nach einem Auftritt mit zwei Extrazugaben schlichtweg die Worte.

Redner haben es bei den herrlich kostümierten Frauen traditionell schwer, mit Achnes Kasulke und „Hausmann“ Jürgen Beckers aber lagen die Vettweißer diesmal richtig. Und mit dem Thorrer Schnauzerballett ging die Party dann so richtig los.

Die „Funky Marys“, die Bonner Formation „Querbeat“ und die „Räuber“ ließen das Zelt beben, bevor es unter Leitung von „Raketen“-Präsident Hans-Gerd Barkhoff mit „Brings“, den „Klüngelköpp“ und den „Paveiern“ nahtlos weitergehen sollte – Spitzenkräfte des Kölner Karnevals am laufenden Band. Das hat in Vettweiß Tradition, auch wenn nicht jede Sitzung gleich stark besetzt sein kann. „Räuber“ und „Brings“ sind diesmal immer mit von der Partie, „Höhner“ und „Bläck Fööss“ kommen in der Jubiläumssession 7 x 11 Jahre je einmal dazu.

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