Die hellen Stimmen der Frauen und die tiefen Laute der Herren

Von: heb
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Deftige Sprüche vom Wochenmarkt: „Annegret“ kam gut bei den weiblichen Jecken in Derichsweiler an. Foto: Buch/Hampel
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An mehr oder weniger Kleidung erfreuten sich die Männer.

Derichsweiler. Da mutierte das Festzelt zum waschechten Frauenchor am Freitag, als die Kölschrocker von „Schäng“ ihr neues Lied LMAA – Übersetzung überflüssig – vorstellten. Eingepackt in Klassiker des deutschen Schlagers ließen sie die knapp 300 Närrinnen auf der Damensitzung der KG „Blau-Weiße Sterne“ Melodien von Drafi Deutscher und Michael Holm singen. Tolle Stimmung in Derichsweiler.

Etwas anders klang es am selben Ort dann zwei Tage später. Nun hatten die Männer das Zelt zur Herrensitzung gekapert. Und auch wenn der Gesang der mit 350 Kehlen ausverkauften Sitzung tiefer tönte, die Stimmung war wieder top.

Im über mehrere Jahre aufwendig von Uwe Chrisanth neu gestalteten Festzelt heizten die Derichsweiler Karnevalisten den Narren vor allem mit viel Musik und Tanz ein. Als einzige Rednerin auf der Damensitzung konnte „Annegret vom Wochenmarkt“ mit Geschichten über ihren Gatten „Häbbät“ landen. Viagra auf Englisch? „Stevie Wonder“ übersetzte sie.

Für die Herren gingen hingegen mit dem „Knubbelisch vom Klingelpütz“ und dem Duo „Harry und Achim“ gleich drei Redner in die „Bütt“. Musikalisch wurden die Damen neben „Schäng“ zudem unter anderen von den „Bremsklötz“ mit karnevalistischen Tönen versorgt, während bei den Herren auch die „Rurwürmer“ und „Big Maggas“ für karnevalistische Musik zuständig waren.

Zum Abschluss beider Sitzungen durfte natürlich auch das Derichsweiler Urgestein „Ne joode Jung“ Holger Quast nicht fehlen. Seit Kindesbeinen singt er bei den Blau-Weißen und sorgte auch am Wochenende, bei den Herren im Duett mit Steffi Geuenich, wieder für ein stimmungsvolles Ende der Veranstaltung.

Selbstverständlich gab es an beiden Tagen auch viel Tanz zu sehen, vor allem aus den Reihen der „Blau-Weißen“ Sterne. So zeigten die Jugend- und die Funkengarde ihre diesjährigen Sessionstänze. Die Funkengarde begeisterte mit ihrem Showtanz.

Dabei ließen die jungen Damen zuerst als alte Frauen verkleidet die Bühne beben. Im Solo fegten zudem die beiden Mariechen aus Derichsweiler, Celine Frings und Jenny Schmitz über die Bühne. Insgesamt konnten die Derichsweiler Karnevalisten knapp 750 Besucher an beiden Tagen begrüßen und zeigten sich damit sehr zufrieden.

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