„Die gute Tat“: 40 Jahre Einsatz für Sorgenkinder

Von: fjs
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Die helfenden Hände und ihre Schützlinge: Die Frauen der ISM und die Vertreter der am Dorffest „Die gute Tat“ beteiligten Vereine legen auch nach 40 Jahren ein Bekenntnis zur Arbeit für ihre Schützlinge ab. Foto: fjs

Merzenich. Renate Schwarz musste viele Hände schütteln. Und durfte zahlreiche Briefumschläge, selbstverständlich mit Inhalt, entgegen nehmen. Denn die von ihr geführte „ISM“, die Interessengemeinschaft Sorgenkinder Merzenich, feierte zum 40. Mal mit Bürgern und Vereinen das jährliche Dorffest „Die gute Tat“.

Und dass die Tradition weiter geht war das Versprechen von Renate Schwarz: „Wir werden noch mehr tun…“.In seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung des 40. Dorffestes sparte der stellvertretende Bürgermeister Rodja Rittlewski nicht mit Lob. „Wir können stolz sein, dass es so etwas gibt. Hier heißt Helfen nicht nur Geld geben; hier wird auch Arbeit mit den Händen geleistet“.

Die Schar der Gratulanten war groß, und auch sie würdigten die Arbeit der ISM: „Integration wird hier vorbildlich gelebt“, bescheinigte Gesamtschuldirektor Gerhards den Frauen und Männern der Interessengemeinschaft und immer wieder wurde betont, dass „hier 365 Tage im Jahr für die Behinderten gearbeitet wird“.

Die ISM-Vorsitzende Renate Schwarz erinnerte an den Anfang. Die Eheleute Käthe und Martin Diening gründeten Verein, der aktuell 31 behinderte Mitbürger im Gemeindegebiet betreut. Den Lobgesang auf die ISM-Arbeit gab Renate Schwarz weiter. „Ohne die Vereine und deren tatkräftige Mithilfe wäre diese Arbeit nicht möglich“.

Rund 300.000 Euro, so rechnete Renate Schwarz, kamen in den vergangenen Jahren bei den Dorffestes zusammen und der Betreuung des Personenkreises zugute. Darüber hinaus kamen weitere Spenden, so dass rund 800.000 Euro für die Betreuung behinderter Mitbürger und ihrer Familien aufgewendet werden konnten.

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