Die Gemeinde Vettweiß will beim Klimaschutz punkten

Von: bugi
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Vettweiß. Wann ist die Trinkwasserversorgung in einer Kommune klimafreundlich? Wie soll die Mobilität der Zukunft sinnvoll gestaltet werden? Lässt sich der Klimaschutz auch in Industrie- und Gewerbegebieten realisieren?

Diese und viele weitere Fragen könnte ein Klimaschutzkonzept beantworten, das die CDU-Fraktion in Vettweiß auf den Weg bringen will. „Die Gemeinde Vettweiß hat durch die energetische Sanierung von Schulgebäuden und Kindergärten in der Thematik Klimaschutz in den vergangenen Jahren viel geleistet. Es gilt jedoch weitere Potenziale zu ermitteln, optimal zu bündeln und zu vernetzen“, argumentiert Dr. Rainer Wollseifen für die CDU-Fraktion. Das Ziel: Die Entwicklung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde.

Entscheidung im Rat

„Mit der Entwicklung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes gelangen wir zu einem Instrument, das uns die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten aufzeigt, Klimaschutz nicht nur in unseren eigenen Liegenschaften zu betreiben“, so Wollseifen.

Der Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt Verkehr und Wirtschaftsförderung hat dem Antrag bereits zugestimmt. Der Rat dürfte dieser Empfehlung in seiner Sitzung am 18. Februar (18 Uhr, Bürgerbegegnungsstätte) folgen.

Die CDU-Fraktion setzt dabei darauf, im Rahmen des Förderprogramms „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz“ des Bundes erste Schritte zu entwickeln, wie relevante lokale und regionale Akteure auf diesem Feld besser miteinander vernetzt werden können, um dann in einem weiteren Schritt nach den Ergebnissen der Einstiegsberatung ein Klimaschutzkonzept zu entwickeln.

Externes Fachbüro

Dazu soll nach Vorstellung von Helmut Kemmerling von der CDU ein externes Fachbüro beauftragt werden, das entsprechende Vorschläge erarbeitet und dabei berücksichtigt, welche Bereiche die Gemeinde schon jetzt abgedeckt hat.

Kooperationspartner wäre zudem die zuständige Projektgruppe des Forschungszentrums in Jülich. Bei einer Aufnahme in das entsprechende Programm könnte die Umsetzung von Maßnahmen dann mit Bundesmitteln gefördert werden.

Parallel dazu setzt die CDU aber auch auf die Mitarbeit weiterer Kommunen und hat die Verwaltung gebeten abzuklären, inwieweit in Nachbarkommunen die Bereitschaft besteht, ein gemeinsames Klimaschutzkonzept zu erstellen.

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