Die Fichte muss weichen den Buchen und den Eichen

Von: sis
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Wandern durch den Schnee, aber nicht im Wald: Die Gemeinde Kreuzau hatte wieder zu ihrer traditionellen Waldbegehung eingeladen. Foto: sis

Kreuzau. Traditionell lädt die Gemeinde Kreuzau in den letzten Tages eines Jahres zu ihrer Waldbegehung ein. Vom Bürgermeister bis zum Pfarrer, vom Verwaltungsmitarbeiter bis zum Schulleiter, vom Ratsmitglied bis zum sachkundiger Bürger schnüren sie jedes Jahr die Stiefel oder Wanderschuhe und spazieren durch die Gemeinde.

Montag lud die Kommune zu einer Wanderung von Schlagstein durch die Mausauel nach Obermaubach ein. Doch der Winter machte dem Gastgeber einen Strich durch die Rechnung. Zu viel Schnee auf den Wegen des Höhenrückens, zu viel Schnee auf den Bäumen: Die vorgesehene Strecke konnte nicht zu Fuß zurückgelegt werden. Es war zu gefährlich, und deshalb wurde umdisponiert. Es ging den Ruruferradweg entlang bis zum Ausflugslokal Strepp an der Staumauer in Obermaubach.

Unterwegs informierte Revierförsterin Barbara Boos-Kluß über die Begebenheiten in der Mausauel. Auch aus dem Rurtal bekamen die Spaziergänger einen Überblick über die kahlen (Fichten-)Stellen, die Windbruch und Borkenkäfer ausgelöst haben und die jetzt vornehmlich mit Buche und Eiche, aber auch mit der Douglasie wieder aufgeforstet werden. Der Umbruch weg von der Fichte hat stattgefunden und wird fortgesetzt. Der Wald ist auch kein Zuschussgeschäft mehr: 40 Euro pro Festmeter streicht die Kommune ein.

Beim Abschluss mit Mittagessen in der Gaststätte Strepp erinnerte Bürgermeister Walter Ramm an wichtige politische Aufgaben des Jahres 2010, die teilweise auch zum Ausblick auf 2011 gehörten: von der U3-Betreuung in allen kommunalen und kirchlichen Kindergärten über (Senioren-)Projekte wie das der Caritas in Friedenau, von Bebauungsplänen in Drove und Stockheim bis hin zur Attraktivitätssteigerung des Zentralorts.

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