Blens - Die Fahrt macht den Traktoren nichts aus

Die Fahrt macht den Traktoren nichts aus

Von: Bruno Elberfeld
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Zwischen den beiden Lanz: Michael Schauf, Christoph Herkenrath, Felix Krieger und Heribert Offer (v.r.). Foto: Bruno Elberfeld

Blens. Ausgerechnet die beiden ältesten Traktoren, ein Lanz Bulldog, Baujahr 1935, und sein drei Jahre jüngerer Bruder, ebenfalls ein Lanz Bulldog, Baujahr 1933, hatten den weitesten Anfahrtsweg. Ihre stolzen Besitzer Michael Schauf und Heribert Offer winkten lässig ab, als sie auf die Mühen einer solchen Fahrt auch noch mit einem zum Wohnwagen ausgebauten Bauwagen angesprochen werden.

„Das ist doch nichts“, sagte Michael Schauf, „den Weg von Grevenbroich bis hier haben wir in etwa zweieinhalb Stunden zurückgelegt.“ Neben diesen sehr alten Zugmaschinen waren neuere in allen Farben, Größen und Motorstärken zu bewundern.

Die Firmenbezeichnungen auf den Treckern Fendt, McCormick, Kramer, Hanomag und Deutz und andere waren blank geputzt. Die Besitzer standen daneben und gaben bereitwillig Auskunft über Alter und die technischen Daten ihrer Hobby-Fahrzeuge. Was sie im Winter machten, wenn keine Treffen angesagt sind? Eine Frau wusste Bescheid. „In der kalten Jahreszeit wird geschraubt, verschönert, erneuert und lackiert“, erklärte sie.

Ins Auge fiel besonders der riesige Schlepper mit Namen „Fortschritt 300“, der in der ehemaligen DDR als Traktor diente. Die Oldtimer kamen meist aus den Kreisen Düren, Euskirchen, Neuss und der Städteregion Aachen in den kleinen Ort. Neben den Traktoren standen da herausgeputzt alte Feuerwehren und alte Unimogs.

An den Straßenrand hatte sich ein Oldtimer-Auto gesetzt. „Am Samstag waren hier etwa 130 Oldtimer auf dem Platz“, berichtete der Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Heimbach, Ortsgruppe Blens, Christoph Herkenrath. Die Löschgruppe Blens war der Veranstalter des Oldtimertreffens. Am Sonntagmorgen zelebrierte Dr. Christoph Blumenthal im Festzelt eine Messe. Anschließend segnete er alle Fahrzeuge.

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