Düren - Die Dürener Tafel sucht Fahrer

Die Dürener Tafel sucht Fahrer

Von: sj
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Norbert Bartsch, Roland Ackenheil und Maximiliana Stack (v.l.) von der Dürener Tafel sind mit dem neuen Bus im Einsatz. Foto: Stephan Johnen

Düren. Die Dürener Tafel freut sich über ein neues Fahrzeug: Seit dem Sommer gehört ein Kühlwagen als dritter Kleinlaster zum Fuhrpark des Vereins. Der etwa 38.000 Euro teure Transporter wurde zur Hälfte mit Spendenmittel finanziert.

Allein die Aktion Lidl-Pfandspende hat die Anschaffung mit 10.000 Euro unterstützt, regionale Banken und Kreditinstitute sowie die Lions beteiligten sich ebenfalls. „Der Kühlwagen ist ein Gewinn für unsere Arbeit“, bedankte sich Tafel-Vorsitzende Edith Becker bei allen Spendern.

Die Tafel versorgt jeden Monat mehr als 2000 bedürftige Menschen im Stadtgebiet. Dazu sammeln die ehrenamtlichen Mitarbeiter unter anderem bei Supermärkten, Bäckereien, Metzgereien und Wochenmarktbeschickern qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, um sie an Menschen in Not zu verteilen.

„Wir hoffen, mit dem neuen Fahrzeug mehr frische Produkte zu bekommen“, sagte die Vorsitzende. Bislang hätten die Mitarbeiter in Styroporboxen, die mit Kühlakkus ausgelegt wurden, nur eine begrenzte Zahl dieser Produkte transportieren können. Der Kühlwagen könne nun eine geschlossene Kühlkette garantieren. Gleichzeitig ermögliche es das dritte Fahrzeug, flexibler auf kurzfristige Lebensmittelspenden eingehen zu können. Die beiden anderen Wagen der Tafel seien schließlich täglich auf festen Routen unterwegs.

Die Vorstellung des neuen Kühlwagens nutzt Edith Becker dazu, um auf ein Problem hinzuweisen: Der Dürener Tafel fehlen Fahrer, besonders an Samstagen. „Wir brauchen mindestens drei, besser noch sechs Ehrenamtler, die am Samstag einige Stunden Zeit spenden möchten und unser Team verstärken“, warb die Vorsitzende um Unterstützung.

Die erste Tour wird samstags von 8 bis 10.30, die zweite Tour von 10.30 bis etwa 16 Uhr gefahren. Andere Helfer geben die Lebensmittel in den Tafel-Räumen an der Bücklersstraße aus. „Wir freuen uns über jede helfende Hand, sie mitarbeiten möchte“, sagte Edith Becker.

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