Die Dürener St.-Angela-Schule wird zur „Öko-City“

Von: Fred Schröder
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Mit Frauen-Power in die „Öko-City“: Bildungsreferentin Anja Mertens (links) und die kfd-Diözesanpsrecherin Marie-Theres Jung sowie (stehend von links) Kirchlicher Umweltberater Reiner Lövenich, Öko-Bäcker Spiegelhoff und St.-Angela-Schulleiter Wolfgang Habrich freuen sich auf die Großveranstaltung. Foto: Fred Schröder

Düren. Für einen Tag werden Klassenräume und der Park der altehrwürdigen St.-Angela-Schule an der Bismarckstraße zur „Öko-City“. Der Diözesanverband Aachen der Katholischen Frauen Deutschlands (kfd) betritt mit dieser, in zwei Jahren vorbereiteten Veranstaltung absolutes Neuland.

„Wir könnten ein ganzes Öko-Stadtfest ausrichten“, gibt sich die kfd-Diözesansprecherin Marie-Theres Jung (Langerwehe) äußerst optimistisch.

Die Schöpfung bewahren

Neben vielen Besuchern aus dem kfd-Diözesanverband mit seinen 22 000 Mitgliedern erwartet sie „Kiebitze“ aus anderen Verbänden. „Öko-City“ schlägt am Samstag, 20. September, von 11 bis 19 Uhr ihre Zelte auf. Der Eintritt ist frei. Die Bewahrung der Schöpfung hat Priorität in der kfd-Arbeit. „Deshalb wollen wir das Thema in die Köpfe der Leute bringen“, nennen Marie-Theres Jung und Bildungsreferentin Anja Mertens einen der vielen Gründe, mit dieser Großaktion in die breite Öffentlichkeit zu gehen. „Wir haben an vieles gedacht, unter anderem haben wir interessierten Verbänden die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgearbeitet, damit nicht so viele Besucher mit ihren Autos kommen“.

Beste Voraussetzungen

Für diese Art der Präsentation, so sind sich die Verantwortlichen einig, bietet die St. Angela-Schule mit ihrem weitläufigen Park und ihren hellen Räumen im Erdgeschoss beste Voraussetzungen. „Bei so viel Frauen-Power konnte ich nicht nein sagen“, bekennt St. Angela-Schulleiter Wolfgang Habrich. „Für den einen Tag Öko-City gebe ich gerne das Hausrecht ab“. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Paul Larue

Breites Themenspektrum

Die kfd-Verantwortlichen haben sich bemüht, möglichst viele Schwerpunkte zu setzen. Von klimafreundlicher Ernährung bis zur kirchlichen Umweltberatung, von der Naturapotheke bis zur Photovoltaikanlage und zu Frauenkleidern, die in Behinderten-Werkstätten aus Herrenhemden „umgestaltet“ werden ist das Angebot riesengroß. Ein kostenloses Rahmenprogramm steht für Kreative, Wissenshungrige und Modefreunde gleichermaßen bereit. „Wir wollen, dass sich die Bummelnden in Öko-City viele Anregungen für ihren eigenen Alltag holen“, geben Marie-Theres Jung und Anja Mertens als Losung aus. In Öko-City findet man schließlich so gut wie alles: Geschäfte und Cafès, Galerie und Hochschule und noch vieles mehr, geschaffen von regionalen kfd-Gruppen und externen Mitgestaltenden.

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