„Die Cityma ist wieder in ruhigerem Fahrwasser“

Von: sj
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„Die Cityma ist unser Kind“, sagt IG-City-Chef Rainer Guthausen.

Düren. Die Dürener SPD will das städtische Marketing neu strukturieren. Der bisher zuständige Verein Cityma soll dafür neu ausgerichtet werden. Es gebe große Schnittmengen mit der Wirtschaftsförderung der Stadt, und auch touristische Aspekte und die Bewahrung des Ehrenamts gehören aus Sicht der SPD dazu.

 Die CDU im Dürener Stadtrat spricht von nun einem „Erkenntnisfortschritt“ bei der SPD.

„Die SPD-Fraktion hatte zunächst beantragt, den Zuschuss an die Cityma nach 2014 vollständig einzustellen. Das hätte das Aus für den Verein und damit für die öffentlich-private Partnerschaft bei der Organisation des Stadtmarketings bedeutet“, sagt CDU-Fraktionschef Stefan Weschke. Das Angebot, über die inhaltliche Ausrichtung des Vereins und neue Aufgabenfelder zu sprechen, habe „schon immer bestanden“. Er begrüßt, dass die „völlig überzogene Forderung“ der SPD aus der Welt ist und sieht die Cityma „wieder in ruhigerem Fahrwasser“.

Kritik am Stadtmarketing gab es von der SPD auch, weil die Cityma eng mit der IG City, der Werbegemeinschaft des Handels, verbunden sei. Die Arbeit der Cityma müsse klar von den „Interessen der Werbegemeinschaft“ getrennt sein, forderte SPD-Fraktionschef Henner Schmidt.

„Die Cityma ist unser Kind“, unterstreich der IG-City-Vorsitzende Rainer Guthausen. Die IG sei wie andere Partner Anteilseigner, es gebe in der Arbeit „eine große Schnittmenge“, geht er auf die SPD-Forderung nach einer „trennscharfen Gestaltung“ der Aufgaben ein. Guthausen: „Wir haben alle ein vitales Interesse daran, dass sich die Stadt Düren weiterentwickelt und für Besucher und Bürger interessant und lebenswert bleibt.“ Die IG City werde einer Weiterentwicklung der Cityma nicht im Wege stehen. „Davon profitieren alle Akteure“, sagte er.

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