„Die chinesische Nachtigall“: Kleine Leute ganz groß

Von: ch
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Ein Hauch von China im Haus der Stadt: Die kindgemäße Produktion des Musicals „Die chinesische Nachtigall“ kam bei den kleinen und den großen Zuschauern bestens an. Foto: Hahn

Düren. Kleine Leute ganz groß – die konnten Zuschauer jetzt im größtenteils ausverkauften Haus der Stadt in Düren erleben. Singschüler der zweiten bis vierten Klassen der Süd- und der Martin-Luther-Schule traten zum Vergnügen nicht nur ihrer Eltern und Großeltern auf.

Sie führten unter der Leitung von Kantor Hans-Josef Loevenich zusammen mit dem Kinder- und Jugendchor St. Anna und Marien Andreas Schmittbergers Musical „Die chinesische Nachtigall“ nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen auf.

Beide Aufführungen lebten ganz aus der Spielfreude der rund 100 Mädchen und Jungen, die im Vorfeld bei einem Probewochenende in der Jugendherberge Aachen durch das „Training“ , für das Vokallehrerin Rebecca Zachner und Kirchenmusiker Loevenich verantwortlich zeichneten, in die richtigen Bahnen gelenkt wurde.

Ein wesentlicher Anteil am Gelingen der groß angelegten Bühnenproduktion fällt zudem denen zu, die nicht nur das Treiben hinter den Kulissen lenkten und begleiteten, sondern auch für das Bühnenbild sorgten.

Große Sympathie

Der Erfolg dieser Proben zeigte sich in Düren vor allem in den geschlossenen Ensembleleistungen. Von Rebecca Zachner in ihrem „Zweitberuf“ als Souffleuse unterstützt, fiel keine einzige der märchenhaften Szenen irgendwie auseinander. Jeder Akzent, jede Bewegung und (fast) jeder Ton saß.

Und wenn dann einer der jungen Darsteller mal einen Hänger produzierte: Das Publikum nahm nichts krumm, sondern begleitete jede Aktion in Wort und Klang spürbar mit großer Sympathie, zumal Szenerie und Kostüme auch den Erwachsenen im Saal einen ausgeprägten Illusionscharakter vermittelten. Exotismus und kindlicher Charme bildeten eine nahezu unwiderstehliche Mischung.

Den guten Sound der Band (geleitet von Hans-Josef Loevenich am Keyboard) und den Mitklatsch-Charakter von Schmittbergers Musik hinzugenommen: Das war Theaterspaß pur.

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