Die Bürgerstiftung stellt ihre Erfolgsgeschichte vor

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Düren. Aus Anlass eines Aktionstages der 207 mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Bürgerstiftungen in Deutschland präsentiert sich die Bürgerstiftung Düren bis zum 11. Juli im Schaufenster unterhalb des Rathauses in der Zehnthofstraße mit Informationen über ihre Arbeit.

Seit ihrer Gründung hat sich die Bürgerstiftung Düren stark entwickelt. Das wird mit Bildern und einer TV-Präsentation im Rathauscenter vorgestellt. So stellte die Stiftung für ihre eigenen Projekte auf den Gebieten Jugendbildung, Kultur und des Zusammenlebens zwischen Jung und Alt sowie für zahlreiche Projekte anderer gemeinnützig tätiger Institutionen und Initiativen bis Ende des vergangenen Jahres 120.000 Euro zur Verfügung. Möglich war dies dank zahlreicher Zuwendungen aus der Bürgerschaft.

Unter anderem wuchs das Stiftungskapital aufgrund mehrerer größerer und kleinerer Zustiftungen und Vermächtnisse auf mehr als 650.000 Euro, berichtet Dr. Gisela Hagenau als Vorsitzende des Stiftungsvorstands. Dieses Kapital wird aber nicht verbraucht, sondern bleibt dauerhaft erhalten; es wird mit höchstmöglicher Sicher heit angelegt. Für die Aufgaben und Zwecke der Stiftung dürfen nur die Erträge daraus verwendet werden.

Nicht möglich gewesen wäre der bisherige Erfolg der Bürgerstiftung aber auch, wenn sich nicht zahlreiche Bürger mit Ideen und tatkräftiger ehrenamtlicher Mitarbeit zur Verfügung gestellt hätten. So arbeiten mehr als 50 ehrenamtliche Mentoren in einem Projekt der Stiftung an 15 Schulen der Region, um jungen Menschen durch Vermittlung von Lese- und Schreibkompetenz die Integration in die Gesellschaft überhaupt erst zu ermöglichen. Die Idee der Bürgerstiftungen ist vor Jahrzehnten in den Vereinigten Staaten entstanden. In Deutschland setzte sich diese Idee vor allem seit der Jahrtausendwende zunehmend durch.

In Düren fanden sich am 6. April 2003 nach intensiver Vorberatung 72 Bürger aus der Region zusammen, beschlossen eine Satzung und brachten das Startkapital mit mehr als 50.000 Euro auf. Mit ihren zahlreichen Aktionen, Kunstausstellungen und Projektförderungen nimmt sie einen zunehmend wichtigen Platz im Gemeinwesen ein.
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