Die „Bremsklötz“ begeistern in der Festhalle

Von: Kevin Teichmann
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Karnevals-Kult made in Düren: die „Bremsklötz“ in der ausverkauften Festhalle. Foto: Kevin Teichmann

Birkesdorf. Karneval in Düren – ohne die Kult-Band „Bremsklötz“ ist das für viele kaum noch vorstellbar. Seit 1997 macht die vierköpfige Band (Thomas Cremer, Stefan Nepomuck, Jörg Rogge, Detlef Schwalbach) nicht nur die Karnevalsbühnen der Region unsicher. Sie treten ebenso außerhalb der Session auf und bieten abgesehen von gecoverten Mundart-Hits auch eigene Kompositionen.

Am Karnevalsfreitag spielten sie damals im „Alt Birkesdorf“ ihr Karnevalskonzert. Mit einer kleinen Bühne in der Mitte der Kneipe boten die vier jecken Jungs früher schon rund 200 Zuschauern kölsche Musik. „Das war immer sehr gemütlich und schön“, erinnert sich Gründungsmitglied Thomas Cremer.

Als vor etwas mehr als fünf Jahren in der Festhalle Birkesdorf die Inhaber wechselten, ergriffen die „Bremsklötz“ die Gelegenheit, dort im Brauhaus ihr Konzert auszurichten. Bei höherem Zuschauerzuspruch hätte man problemlos in den kleinen Saal ausweichen können. Doch direkt bei der Festhallen-Premiere wollten so viele Narren das Quartett sehen, dass nur noch der große Saal übrigblieb.

Den Charme des Kneipenkonzerts erhielt die Band bei, indem weiterhin die Bühne in der Mitte aufgebaut wurde, und das Publikum sich an Stehtischen versammelte – mitsingen und mitschunkeln inklusive.

Am vergangenen Freitag feierten die „Bremsklötz“ nun bereits ihr fünftes Konzert in der Festhalle – wieder einmal vor vollem Haus. Ausverkauft war die Festhalle vier Wochen vor der Veranstaltung. Diesmal – da am 24. Februar Heiligabend genau zwei Monate vorbei war – unter dem Motto „Hillije Fastelovend zesamme“. Die Idee dazu hatte Stefan Nepomuck.

Wenn die „Bremsklötz“ Karnevals-Hits wie „Halleluja“, „Leev Marie“, „Et jitt kei Wood“, „Nie mehr Fastelovend“, „Wenn am Himmel de Stääne danze“, „Alle Jläser huh“, „Stadt met K“, „Kölsche Jung“ oder „Dat es Heimat“ – und mit „Die immer lacht“ oder „Hulapalu“ echte Charts-Klassiker schmettern, spielen sie trotz – oder vielleicht gerade wegen – des Kneipen-Feelings im Konzert der Großen mit. Die passende Inszenierung bleibt dabei auch nicht aus.

Hinzu kamen ihre Eigenkompositionen „Mach dir die Welt“, „Dat deiht esu joot“ oder „Stäänschnuppenaach“. „Uns ist wichtig, nicht nur zu covern“, erklärt Cremer. Karnevals-Kult made in Düren. Die Bodenhaftung geht jedoch nicht verloren, wie die letzte Zugabe beweist: „In unsrem Veedel“.

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