Die Band Cantalyra gibt im Wasser-Informations-Zentrum ein Konzert

Von: Bruno Elberfeld
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Reiner Brücker, Tom Lüttgens, Paul Schmitz, Robert Schumacher, Brigitte Sehle und Markus Voth spielten im Wasser-Informations-Zentrum in Heimbach ein begeisterndes Konzert. Foto: Elberfeld

Heimbach. Schon ab dem zweiten Song – Regi Vagy in Ungarisch – machten sie mit, die Frauen und Männer der Heimbacher „Jungen Alten“ sowie ihre Gäste. Und der unbeteiligte Beobachter konnte das durchaus nachvollziehen, denn auf der kleinen Bühne im Wasser-Informations-Zentrum Eifel (WIZE) ging „die Post ab“.

Cantalyra, die Band, die sich wegen ihrer häufigen Proben und Auftritte innerhalb einer Woche auch schon mal als „Wohngemeinschaft“ nennt, verstand es wieder einmal, das Publikum zu begeistern.

Ungeheure Möglichkeiten

Brigitte Sehle (Gesang, Akkordeon, Piano, Harmonika), Markus Voth (Gesang, Klarinette), Paul Schmitz (Gesang, Schlagwerk), Reiner Brücker (Gesang, Gitarre), Robert Schumacher (Gesang, E-Bass, Kontrabass) und Tom Lüttgens (Gesang, Gitarre, Ukulele) demonstrierten, welch ungeheure Möglichkeiten in der Musik stecken.

Da gab es den Tango mit schmachtender Klarinette und verspieltem Akkordeon, den Schunkelwalzer „Danse Cherie“, bei dem eine sinnliche Stimme zum Tanz aufforderte. Offener Szenenapplaus war die Reaktion der Gäste.

Fröhliche Lieder

Die fröhlichen Lieder wurden dann immer wieder von kritischen Gedanken unterbrochen: Checker – Konversation an der Theke über die Wirtschaftslage. Viele Texte sind selbst geschrieben. Vielschreiber der Truppe ist Robert Schumacher, der mit Beiträgen wie „Kaffee – Ich brauche feinen Röstkaffee“ oder mit „Baggerfahrer“ – Biografie eines Baggerfahrers bei RWE Power – sowie eigenen Gedichten die Menschen zum Lachen brachte.

Natürlich kam die Liebe an diesem vergnüglichen Abend nicht zu kurz: „Ay, Ay, Ay Amor“, die spanische Version der Liebeserklärung. Die französischen Liebesschwüre, gefasst in Worte und Töne, nahmen einen großen Raum ein.

Lustige Songs, nur aus wenigen Worten

„Azubi“ Tom Lüttgen, vielen bekannt als Leiter des Dürener Komm, zeigte mit seiner Ukulele, begleitet von einem Engelchor, warum er an führender Stelle bei der Dürener „Skunk Sitzung“ mitarbeitet. Zum Mitsingen einladend waren die lustigen Songs, die nur aus wenigen Wörtern bestehen wie „Salat und Neid“ oder „Eisbein“. „Schieß mich auf den Mond“, selbst getextet nach der Filmmelodie von „Doktor Schiwago“, war ein sechsstimmiges Stück, in der Form eines Kanons vorgetragen, sehr mutig und sehr gut. „Wir versprechen“, rief nach dem Konzert Brigitte Sehle ins Publikum, „wir kommen wieder!“ Den Heimbachern dürfte es recht sein.

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